Entdecken Sie Bodendecker – Top schöne & pflegeleichte Pflanzen
Willkommen in der faszinierenden Welt der flach wachsenden Gewächse. Diese besonderen Pflanzen sind die perfekte Lösung für viele Herausforderungen in Ihrem grünen Reich. Sie bedecken den Boden komplett und verwandeln kahle Stellen in eine lebendige, grüne Fläche.
In Ihrem Garten übernehmen diese Gewächse wichtige Aufgaben. Sie unterdrücken unerwünschtes Unkraut und schützen die Erde vor Erosion. Gleichzeitig reduzieren sie Ihren Pflegeaufwand erheblich, da sie nach dem Anwachsen sehr selbstständig sind.
Die Auswahl an verschiedenen Arten ist enorm. Egal ob sonnige oder schattige Flächen, für fast jede Lage finden Sie die passende Sorte. Immergrüne Varianten bieten ganzjährig Struktur, während blühende Exemplare mit Farbe bezaubern.
Schlüsselerkenntnisse
Inhaltsverzeichnis
- Bodendecker sind flach wachsende Pflanzen, die den Boden vollständig bedecken.
- Sie eignen sich ideal zur schnellen und ästhetischen Begrünung von Flächen.
- Die Pflanzen bieten praktische Vorteile wie Unkrautunterdrückung und Erosionsschutz.
- Sie sind nach der Anwachsphase äußerst pflegeleicht.
- Es gibt eine große Artenvielfalt für unterschiedliche Standortbedingungen.
- Bodendecker können schwierige Gartenbereiche verschönern.
- Sie schaffen zusätzliche Lebensräume für Nützlinge wie Insekten.
Was sind Bodendecker? Definition und Grundlagen
Bei der Gartenplanung stoßen Sie häufig auf den Begriff der flächendeckenden Gewächse. Diese speziellen Pflanzen bilden keine botanisch definierte Gruppe wie Stauden oder Sträucher. Stattdessen handelt es sich um einen gärtnerischen Begriff für Gewächse mit charakteristischem Wuchsverhalten.
Bodendecker als Pflanzengruppe
Diese Pflanzengruppe umfasst sowohl krautige als auch verholzende Arten. Sie eignen sich ideal für die flächendeckende Begrünung Ihres Gartens. Die Vielfalt reicht von niedrig wachsenden Stauden bis zu kriechenden Gehölzen.
Alle diese Arten teilen eine gemeinsame Eigenschaft: Sie wachsen bevorzugt in die Breite. Dadurch bilden sie dichte Teppiche, die den Boden vollständig bedecken. Diese Wuchsform macht sie zu praktischen Helfern in jeder Grünanlage.
Kernmerkmale und Eigenschaften
Die wichtigsten Merkmale dieser Gewächse sind ihre Robustheit und Anspruchslosigkeit. Sie entwickeln sich nach der Etablierphase weitgehend selbstständig. Ihre flache Wuchsweise unterdrückt unerwünschte Beikräuter effektiv.
Mit ihren Wurzeln bilden sie dichte Netzwerke im Erdreich. Diese stabilisieren den Boden und schützen vor Erosion. Gleichzeitig lockern sie das Substrat auf und verbessern dessen Struktur nachhaltig.
Die Auswahl an verschiedenen Sorten ist enorm groß. Immergrüne Varianten bieten ganzjährig Struktur, während blühende Exemplare mit Farbakzenten bezaubern. Für fast jede Gartensituation finden Sie passende Arten.
Nutzen & Vorteile von Bodendeckern im Garten
Entdecken Sie jetzt die zahlreichen praktischen Vorteile, die diese flächendeckenden Gewächse für Ihren Garten bieten. Sie sind echte Multitalente, die Ihnen die Gartenarbeit deutlich erleichtern.
Schnelle Flächenüberdeckung
Kahle Flächen verwandeln sich innerhalb weniger Monate in dichte, grüne Teppiche. Diese Bodendecker wachsen schnell in die Breite und bedecken unansehnliche Stellen effizient.
Sie unterdrücken dabei unerwünschtes Unkraut nachhaltig. Die dichte Bedeckung lässt konkurrierenden Pflanzen kaum Licht und Raum zum Wachsen.
Pflegeleichtigkeit und Robustheit
Nach der Anwachsphase benötigen diese Gewächse nur minimale Pflege. Sie sind äußerst robust und widerstandsfähig gegenüber verschiedenen Witterungsbedingungen.
Ihre Wurzeln schützen den Boden vor Erosion und extremen Temperaturschwankungen. Viele Arten bleiben auch im Winter grün und erhalten so die Attraktivität Ihres Gartens ganzjährig.
Bodendecker – Top schöne & pflegeleichte Pflanzen
Für jeden Bereich in Ihrem grünen Reich finden Sie eine beeindruckende Vielfalt an dekorativen Gewächsen. Diese ausgewählten Arten vereinen ästhetische Qualitäten mit praktischen Vorteilen.
Immergrüne Sorten wie Vinca minor bezaubern durch ihr ganzjährig frisches Erscheinungsbild. Sie bilden dichte Teppiche, die auch im Winter ansehnlich bleiben. Ihre zarten Blüten erscheinen im Frühjahr in zartem Violett.
Blühende Exemplare setzen farbenfrohe Akzente und locken nützliche Insekten an. Gleichzeitig bedecken sie den Untergrund zuverlässig und unterdrücken unerwünschten Bewuchs.
| Sortenname | Blütenfarbe | Wuchshöhe | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Vinca minor | Violettblau | 10-15 cm | Immergrün, schattenverträglich |
| Pachysandra terminalis | Weiß | 20-25 cm | Dichter Wuchs, winterhart |
| Waldsteinia ternata | Gelb | 5-10 cm | Robust, bildet Ausläufer |
| Sedum spurium | Rosa | 5-10 cm | Sonnenliebend, trockenresistent |
Die Kombination aus Zuverlässigkeit und attraktivem Wuchs macht diese Gewächse ideal für moderne Gartengestaltung. Sie verzeihen kleine Pflegefehler und liefern dennoch beeindruckende Ergebnisse.
Sie können zwischen verschiedenen Wuchshöhen und Blattstrukturen wählen. So gestalten Sie Ihren Garten individuell und nach Ihren Vorstellungen.
Artenvielfalt und Auswahl der besten Bodendecker
Bei der Auswahl geeigneter Sorten stehen Ihnen zahlreiche attraktive Optionen zur Verfügung. Die Vielfalt an verschiedenen Arten ermöglicht eine optimale Anpassung an Ihre individuellen Gartenbedingungen.

Beliebte Sorten im Überblick
Vinca minor, auch Kleines Immergrün genannt, bildet dichte Teppiche mit blauen oder weißen Blüten. Diese winterharte Sorte gedeiht sowohl in sonnigen als auch schattigen Bereichen.
Das Dickmännchen (Pachysandra terminalis) eignet sich ideal für schattige Lagen. Der immergrüne Bodendecker zeigt von April bis Mai attraktive weiße Blüten.
Für niedrige Bepflanzungen empfiehlt sich Waldsteinia ternata. Diese robuste Staude bildet durch Ausläufer dichte Bestände mit leuchtend gelben Schalenblüten.
Empfohlene Pflanzen für Einsteiger
Für Gartenneulinge sind besonders anspruchslose Pflanzen geeignet. Der Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum) zählt zu den robustesten Stauden.
Diese Art gedeiht sowohl in Sonne als auch Schatten und lockt mit zarten Blüten viele Insekten an. Weitere empfehlenswerte Sorten für Anfänger sind Efeu und die Immergrüne Kriechspindel.
Bei der Entscheidung für bestimmte Arten sollten Sie Standortbedingungen und gewünschte Optik berücksichtigen. So finden Sie garantiert die passenden Bodendecker für Ihr grünes Reich.
Bodendecker für unterschiedliche Standorte
Ein Schlüssel zum Erfolg mit flächendeckenden Gewächsen ist die passende Standortwahl. Jede Ecke in Ihrem Garten hat eigene Lichtverhältnisse.
Beobachten Sie die Sonneneinstrahlung über den Tag. Diese Analyse hilft Ihnen, die idealen Arten auszuwählen.
Bodendecker im Schatten
Schattige Standorte unter Bäumen oder Gehölzen fordern spezielle Gewächse. Hier fühlen sich das Dickmännchen und die Elfenblume besonders wohl.
Diese schattentoleranten Bodendecker verwandeln dunkle Bereiche in lebendige Flächen. Sie benötigen nur wenig direktes Sonnenlicht.
Bodendecker in der Sonne
Für sonnige Standorte eignen sich hitzeresistente Arten. Der Wollziest und das Frühlings-Fingerkraut blühen auch bei starker Sonne in voller Pracht.
Diese Pflanzen nutzen die Lichtenergie optimal für eine üppige Blütenbildung. Sie vertragen Trockenheit sehr gut.
| Standorttyp | Empfohlene Arten | Lichtbedarf | Besondere Eigenschaft |
|---|---|---|---|
| Schatten | Dickmännchen, Elfenblume, Haselwurz | Gering | Gedeiht unter dichten Gehölzen |
| Halbschatten | Johanniskraut, Balkan-Storchschnabel | Mittel | Verträgt wechselnde Bedingungen |
| Sonne | Wollziest, Thymian, Frühlings-Fingerkraut | Hoch | Hitzetolerant, trockenresistent |
Anwendung als Rasenersatz und Hangbefestigung
Die praktischen Anwendungsmöglichkeiten dieser Gewächse gehen weit über reine Zierfunktionen hinaus. Sie bieten innovative Lösungen für spezielle Gartenherausforderungen.
Trittfest und unkrauthemmend
Bestimmte Bodendecker eignen sich hervorragend als Rasenersatz. An Stellen, wo herkömmliches Gras nicht gedeiht, schaffen sie grüne Flächen.
Römische Kamille und Sternmoos gehören zu den besonders trittfesten Arten. Sie vertragen gelegentliches Betreten und umrahmen Wege attraktiv.

Diese Pflanzen unterdrücken Unkraut effektiv durch ihre dichte Bedeckung. Sie eignen sich ideal für wenig frequentierte Bereiche.
Bodenstabilisierung durch dichte Wurzelnetze
An Hängen und Böschungen leisten diese Gewächse wichtige Dienste. Ihre Wurzeln bilden feste Netzwerke im Boden.
Dieses Geflecht verhindert Erosion durch Regen und Wind. Schnellwüchsige Arten wie Efeu erobern Flächen rasch.
Der Balkan-Storchschnabel stabilisiert Hanglagen zuverlässig. Die Kombination aus Ästhetik und Funktion macht diese Pflanzen zur idealen Lösung.
Pflege und regelmäßiger Zuschnitt von Bodendeckern
Die langfristige Gesundheit Ihrer Bodendecker hängt von gezielten Pflegemaßnahmen ab. Diese Gewächse gelten als besonders anspruchslos, benötigen aber in bestimmten Phasen besondere Aufmerksamkeit.
Nach der Pflanzung ist die richtige Pflege entscheidend für das erfolgreiche Anwachsen. In den ersten Wochen sollten Sie Ihre neuen Pflanzen regelmäßig wässern, um ein kräftiges Wurzelwachstum zu fördern.
Bewässerung und Düngung
Etablierte Bodendecker sind meist trockenheitsresistent. Nur bei extremer Hitze benötigen sie zusätzliches Wasser. Die Düngung sollte sparsam erfolgen.
Einmal pro Jahr im Frühjahr reicht organischer Dünger völlig aus. Überdüngung kann das Wachstum negativ beeinflussen.
Schnitt- und Pflegetipps
Ein regelmäßiger Rückschnitt hält Ihre Pflanzen kompakt und gesund. Je nach Art können Sie ein- bis viermal pro Jahr zur Schere greifen.
Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile regelmäßig. Kontrollieren Sie auf Krankheiten oder Schädlingsbefall. Vermeiden Sie Hacken zwischen etablierten Beständen.
| Pflegemaßnahme | Optimaler Zeitpunkt | Häufigkeit | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Bewässerung | Morgens oder abends | Bei Bedarf | Besonders in Anwachsphase wichtig |
| Düngung | Frühjahr | 1x jährlich | Organischer Dünger bevorzugen |
| Rückschnitt | Frühjahr/Herbst | 1-4x jährlich | Artabhängig |
| Kontrolle | Ganzjährig | Regelmäßig | Auf Schädlinge prüfen |
Der Boden unter Ihren Bodendeckern bleibt durch die dichte Bedeckung geschützt. Mulch kann in den ersten Jahren zusätzlich Unkraut unterdrücken.
Bodendecker in der Grabgestaltung und besonderen Pflanzkonzepten
Im Bereich der Friedhofsgestaltung haben sich flächendeckende Gewächse als ideale Lösung etabliert. Sie schaffen eine würdevolle Atmosphäre und reduzieren den Pflegeaufwand erheblich.
Für Grabstätten eignen sich besonders winterharte und immergrüne Arten. Diese behalten auch in der kalten Jahreszeit ihre Struktur und Farbe. So wirkt die Grabstelle das ganze Jahr über gepflegt.

Die geringe Pflegebedürftigkeit ist ein entscheidender Vorteil. Angehörige müssen nicht regelmäßig zum Friedhof kommen. Die Gewächse entwickeln sich selbstständig weiter.
Klassische Vertreter für diese Anwendung sind Efeu und Dickmännchen. Sie bilden dichte Teppiche und unterdrücken unerwünschten Bewuchs. Die Grabstelle bleibt stets ordentlich.
Neben der Grabgestaltung bieten sich weitere interessante Konzepte an. Vertikale Gärten und Dachbegrünungen profitieren von diesen robusten Gewächsen. Auch als Unterpflanzung von Bäumen sind sie ideal.
In der modernen Gartengestaltung dienen sie als Designelemente. Sie verbinden verschiedene Bereiche optisch oder trennen sie voneinander ab. Ihre Vielseitigkeit macht sie unverzichtbar.
Für zeitgemäße und pflegeleichte Konzepte sind diese Gewächse die erste Wahl. Sie vereinen Ästhetik mit praktischen Vorteilen. So gestalten Sie Ihren Garten nachhaltig und ansprechend.
Bodendecker und ihre ökologischen Vorteile
Mit der Entscheidung für flächendeckende Gewächse leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz direkt vor Ihrer Haustür. Diese grünen Teppiche schaffen ein stabiles Mikroklima und fördern die Natur in Ihrem Garten.
Bodenverbesserung und Erosionsschutz
Die dichte Decke wirkt wie ein natürlicher Mulch. Sie schützt den Boden vor Austrocknung und extremen Temperaturschwankungen.
Das Netzwerk der Wurzeln lockert die Erde auf und speichert Feuchtigkeit. Abgestorbene Pflanzenteile verwandeln sich in nährstoffreichen Humus.
Lebensraum für Insekten und Kleinstlebewesen
Blühende Arten sind eine wichtige Nahrungsquelle. Bienen und andere Insekten finden hier reichlich Nektar.
Unter den Blättern bieten sich geschützte Verstecke. Käfer, Spinnen und viele weitere Kleintiere siedeln sich gerne an.
| Ökologische Funktion | Wirkungsweise | Vorteil für den Garten |
|---|---|---|
| Bodenschutz | Beschattung, Wurzelgeflecht | Verhindert Erosion, reguliert Temperatur |
| Bodenverbesserung | Humusbildung, Auflockerung | Erhöht Fruchtbarkeit, speichert Wasser |
| Lebensraum | Deckung, Nahrungsangebot | Fördert Biodiversität, nützt Nützlingen |
So unterstützen Sie ein gesundes und lebendiges Ökosystem, das weit über die reine Optik hinausgeht.
Gesunde Bodendecker – Prävention von Krankheiten und Schädlingen
Auch robuste Bodendecker können von Schädlingen und Krankheiten betroffen werden. Pilzinfektionen wie Rost und Mehltau gehören zu den häufigsten Problemen. Der Dickmaulrüssler verursacht oft erhebliche Schäden an den Blättern.

Vorbeugende Maßnahmen
Eine gute Bodendrainage verhindert Staunässe, die häufig Wurzelfäule verursacht. Ausreichende Pflanzabstände sorgen für bessere Luftzirkulation. Dies reduziert das Risiko von Pilzerkrankungen erheblich.
Wählen Sie von Anfang an gesunde Pflanzen aus dem Fachhandel. Eine ausgewogene Düngung stärkt die natürliche Widerstandskraft jeder Pflanze. Vermeiden Sie dabei Überdüngung, die die Bodendecker anfälliger machen kann.
Pflegehinweise bei Schädlingsbefall
Regelmäßige Kontrollen helfen, Probleme früh zu erkennen. Entfernen Sie bei Befall sofort betroffene Pflanzenteile. Entsorgen Sie diese im Hausmüll, nicht auf dem Kompost.
Biologische Bekämpfungsmethoden sind chemischen Mitteln vorzuziehen. Nützlinge wie Nematoden können gegen Dickmaulrüssler eingesetzt werden. Eine optimale Pflege hält Ihre Bodendecker vital und widerstandsfähig.
Ideen zur kreativen Gartengestaltung mit Bodendeckern
Die kreative Gestaltung Ihres Gartens erreicht mit flächendeckenden Gewächsen eine neue Dimension. Sie bieten unzählige Möglichkeiten, um individuelle Akzente zu setzen und harmonische Bilder zu schaffen.
Dekorative Arrangements
Rahmen Sie Wege und Beeteinfassungen mit niedrigen Arten ein. So entstehen weiche Übergänge zwischen verschiedenen Bereichen. Setzen Sie die Gewächse auch um Skulpturen oder Wasserspiele.
Für lebendige Teppiche kombinieren Sie verschiedenfarbige Blüten. Die Farben Blau, Gelb und Rosa setzen im Jahresverlauf unterschiedliche Akzente. Dunkelgrünes Laub neben silbrigen Sorten erzeugt spannende Kontraste.
Kombination mit anderen Pflanzenarten
Unterpflanzen Sie Stauden und Gehölze mit passenden Sorten. Dies schafft mehrschichtige, natürlich wirkende Arrangements. Experimentieren Sie mit verschiedenen Blatttexturen und Wuchsformen.
Für thematische Gärten wie Steingärten wählen Sie gezielt passende Arten. So inszenieren Sie mediterrane Ecken oder Waldgarten-Atmosphären perfekt. Ihre Pflanzen werden zu gestalterischen Elementen.
Wichtige Tipps zur Auswahl und Pflanzung von Bodendeckern
Bevor Sie mit der Pflanzung beginnen, sollten Sie einige grundlegende Aspekte beachten. Die richtige Vorbereitung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg Ihrer grünen Teppiche.

Optimale Pflanzdichte und Standortwahl
Der Spätsommer bietet den idealen Zeitpunkt für die Pflanzung. Das Unkrautwachstum lässt nach und die Gewächse haben bis zum Winter ausreichend Zeit zum Einwurzeln.
Die benötigte Anzahl pro Quadratmeter variiert stark. Langsam wachsende Arten wie Haselwurz benötigen bis zu 24 Pflanzen. Für Efeu genügen dagegen nur vier Exemplare pro Quadratmeter.
Mittelstarke Sorten erreichen mit 12-15 Einheiten innerhalb von drei Jahren eine dichte Bedeckung. Achten Sie auf die Wuchshöhe in Zentimeter für die richtige Anwendung.
Bodenbeschaffenheit und Vorbereitung
Die Fläche muss vollständig frei von Wurzelunkräutern sein. Entfernen Sie Giersch und Quecke gründlich vor der Pflanzung.
Verbessern Sie schwere oder sandige Boden-Verhältnisse mit Kompost. Eine dünne Mulchschicht zwischen den jungen Bodendecker-Pflanzen unterdrückt Unkraut in der Anwachsphase.
Die Wahl des richtigen Standorts unter Berücksichtigung der Lichtverhältnisse ist fundamental. So schaffen Sie optimale Bedingungen für gesundes Wachstum Ihrer Bodendecker.
Die Bedeutung von Bodendeckern im Ökosystem
Als wesentliche Komponente natürlicher Systeme bieten Bodendecker vielfältige ökologische Leistungen. Sie stellen eine wichtige Verbindung zwischen verschiedenen Elementen Ihres Gartens dar.
Beitrag zur Biodiversität
Diese Gewächse erfüllen im Ökosystem weitaus mehr Funktionen als nur dekorative Aufgaben. Sie tragen erheblich zur biologischen Vielfalt bei.
Verschiedenste Tiere finden in der dichten Vegetation Schutz und Nahrung. Insekten, Spinnen und Bodenorganismen profitieren von den geschaffenen Mikrohabitaten.
Die Blüten dienen bestäubenden Insekten als wichtige Nahrungsquelle. Besonders in Übergangszeiten bieten sie wertvolle Ressourcen.
| Ökologische Funktion | Konkreter Nutzen | Beispiel-Arten |
|---|---|---|
| Lebensraum für Kleintiere | Schutz vor Witterung und Fressfeinden | Efeu, Waldsteinia |
| Bodenverbesserung | Humusbildung, Feuchtigkeitsspeicherung | Dickmännchen, Immergrün |
| Klimaregulierung | Temperaturausgleich, Kohlenstoffspeicherung | Thymian, Sedum |
| Artenförderung | Erhöhung der lokalen Biodiversität | Heimische Wildstauden |
Durch die Erhöhung der Strukturvielfalt fördern diese Gewächse das gesamte Ökosystem. Heimische Arten unterstützen besonders die lokale Fauna.
Im Kontext des Klimawandels spielen sie eine wichtige Rolle. Sie tragen zur Temperaturregulierung und Kohlenstoffspeicherung bei.
Fazit
Zusammenfassend betrachtet erweisen sich diese grünen Teppiche als wahre Multitalente der Gartengestaltung. Sie verbinden ästhetische Eleganz mit praktischem Nutzen in Ihrem Garten.
Die bemerkenswerte Vielseitigkeit dieser Gewächse ermöglicht erfolgreiche Einsätze an unterschiedlichsten Standorten. Von sonnigen bis schattigen Flächen finden Sie passende Arten für jede Situation.
Die herausragende Pflegeleichtigkeit macht diese Pflanzen ideal für moderne Gärten. Gleichzeitig leisten sie wichtige ökologische Dienste durch Unkrautunterdrückung und Bodenschutz.
Mit dem Wissen aus diesem Ratgeber können Sie die passenden Bodendecker für Ihre spezifischen Bedürfnisse auswählen. So gestalten Sie Ihren Garten nachhaltig schöner und pflegeleichter.
Die große Auswahl an verschiedenen Bodendecker-Sorten bietet unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Investieren Sie in diese zuverlässigen Begleiter für langfristige Freude an Ihrem grünen Reich.
FAQ
Welche Vorteile bieten Bodendecker gegenüber Rasen?
Diese Pflanzen bilden einen dichten Teppich und unterdrücken Unkraut effektiv. Sie sind oft pflegeleichter als Rasen, benötigen weniger Wasser und keinen regelmäßigen Schnitt. Zudem bieten sie mit ihren Blüten und Beeren Nahrung für Bienen und andere Insekten.
Eignen sich Bodendecker auch für schattige Standorte unter Bäumen?
Ja, absolut. Es gibt viele Arten wie das Dickmännchen oder die Waldsteinia ternata, die auch mit wenig Sonne gut zurechtkommen. Sie gedeihen im Halbschatten und Schatten und bedecken problemlos Flächen unter Gehölzen.
Wie viele Pflanzen benötige ich pro Quadratmeter?
Die optimale Pflanzdichte hängt von der Sorte und ihrer Wuchsgeschwindigkeit ab. Für einen schnellen Schluss planen Sie etwa 6 bis 10 Pflanzen pro Quadratmeter ein. Langsam wachsende Arten wie Vinca minor können mit weniger auskommen.
Sind alle Bodendecker winterhart und immergrün?
Nicht alle, aber viele beliebte Sorten sind winterhart. Immergrüne Arten wie Efeu behalten ihr Laub ganzjährig. Andere Stauden ziehen sich im Herbst zurück und treiben im Frühjahr neu aus. Achten Sie beim Kauf auf die Angaben zur Winterhärte.
Kann ich mit Bodendeckern einen Hang befestigen?
Ja, das ist eine ihrer Stärken. Pflanzen mit starken, dichten Wurzeln wie Teppich-Golderdbeeren stabilisieren den Boden und schützen vor Erosion. Sie sind eine natürliche und dekorative Lösung für die Hangbefestigung.
Wie pflege ich meine Bodendecker nach der Pflanzung?
In der ersten Zeit ist regelmäßige Bewässerung wichtig, bis die Wurzeln angewachsen sind. Eine Mulchschicht hilft, Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Ein Rückschnitt im Frühjahr fördert einen dichten, kompakten Wuchs.
Welche Bodendecker sind besonders trittfest?
Für Wege oder stark genutzte Flächen eignen sich robuste, trittfeste Arten wie Pfennigkraut oder kriechender Thymian. Diese Sorten vertreten gelegentliches Betreten ohne Schaden zu nehmen.

