Immobilienbewertung: Welche Rolle spielt der Garten?

Immobilienbewertung: Welche Rolle spielt der Garten?

Ein schöner Garten ist für viele einfach ein Ort zum Entspannen – doch bei der Immobilienbewertung spielt er eine größere Rolle, als man auf den ersten Blick vermutet. Während oft Quadratmeterzahl, Baujahr und Lage im Fokus stehen, gerät das grüne Umfeld leicht in den Hintergrund.

Dabei kann ein gepflegter Außenbereich den Gesamteindruck einer Immobilie erheblich aufwerten. Der Garten ist schließlich das Erste, was potenzielle Käufer sehen – und oft auch das, was ihnen am längsten im Gedächtnis bleibt.

Garten als Wertfaktor: Was Gutachter sehen

Bei der Bewertung einer Immobilie schauen Sachverständige – wie diese zertifizierte Immobilienbewertung in München – nicht nur auf Grundfläche, Wohnfläche oder Baujahr; auch der Garten fließt mit ein! Entscheidend ist dabei unter anderem die Grundstücksgröße, die Ausrichtung zur Sonne sowie der Pflegezustand.

Ein gut nutzbarer, sonniger Garten wird meist höher bewertet als ein schattiger Hinterhof mit Wildwuchs. Auch Zäune, Sichtschutz, Wege und eine durchdachte Gliederung des Außenbereichs wirken sich positiv aus.

Der Garten wird in der Regel nicht separat berechnet, aber als Ausstattungsmerkmal einbezogen. Je hochwertiger und gepflegter er ist, desto eher spiegelt sich das im Gesamtwert wider – vor allem dann, wenn er in die Nutzung der Immobilie sinnvoll eingebunden ist.

Pflegezustand und Gestaltung: Das Auge bewertet mit

Der erste Eindruck zählt – und das gilt auch beim Garten. Ein verwilderter Außenbereich mit Unkraut und morscher Terrasse kann Interessenten schnell abschrecken, selbst wenn das Haus selbst in gutem Zustand ist. Umgekehrt sorgt ein gepflegter Rasen, saubere Wege und eine ansprechende Bepflanzung sofort für Pluspunkte. Auch gestalterische Elemente wie Hochbeete, Beleuchtung oder Natursteinmauern werten den Garten auf – ohne dabei zwingend teuer sein zu müssen.

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Wichtig ist, dass der Außenbereich stimmig wirkt und zur Immobilie passt. Ob als Rückzugsort, Spielfläche oder Platz zum Grillen: Je klarer die Nutzung erkennbar ist, desto leichter fällt es Käufern, sich mit dem Objekt zu identifizieren.

Extras mit Mehrwert: Pool, Gartenhaus & Co.

Besondere Ausstattungen im Garten können den Immobilienwert zusätzlich steigern – zumindest, wenn sie gepflegt und sinnvoll integriert sind. Ein modernes Gartenhaus, das als Büro oder Gästezimmer genutzt werden kann, zählt in der Regel positiv. Auch überdachte Terrassen, Außenküchen oder ein kleiner Pool kommen gut an, vor allem bei Familien oder Hobbygärtnern.

Allerdings gilt: Mehr Ausstattung bedeutet nicht automatisch mehr Wert. Ein aufwändiger Pool, der hohe Betriebskosten verursacht, kann für manche eher abschreckend wirken. Auch stark versiegelte Flächen oder ein Übermaß an Dekoelementen wirken sich nicht immer vorteilhaft aus. Entscheidend ist der Gesamteindruck – und die Frage, ob der Garten zum Lebensstil potenzieller Käufer passt.

Lage, Lage – und der Garten?

Der Garten entfaltet seinen vollen Wert erst im Kontext der Lage. In dicht bebauten Stadtgebieten ist jeder Quadratmeter Grün besonders gefragt – selbst kleine Innenhöfe können hier ein echtes Verkaufsargument sein. Auf dem Land hingegen wird oft mehr Fläche erwartet, aber auch der Pflegeaufwand stärker hinterfragt.

Zusätzlich spielt das Umfeld eine Rolle: Ein ruhiger Garten mit Blick ins Grüne wird höher geschätzt als einer, der direkt an einer vielbefahrenen Straße liegt. Auch die Nachbarschaft hat Einfluss – ein gepflegtes Gesamtbild wirkt sich positiv auf das Wohngefühl aus. Der Garten ist also nicht nur Teil des Grundstücks, sondern auch Teil der Umgebung, in der man sich wohlfühlen soll.

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Unterm Strich: Ein schöner Garten zahlt sich aus

Ein gepflegter Garten ist weit mehr als nur ein nettes Extra – er kann den Wert einer Immobilie spürbar steigern. Ob durch gute Pflege, clevere Gestaltung oder praktische Extras: Wer in seinen Außenbereich investiert, schafft nicht nur Lebensqualität, sondern auch einen handfesten Vorteil beim Verkauf. Schon kleine Verbesserungen können viel bewirken. Deshalb lohnt es sich, dem Garten vor der Immobilienbewertung ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken – das grüne Plus macht sich oft schneller bezahlt als gedacht.

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