Rundbank für den Garten selber bauen – Bauanleitung Schritt für Schritt
Eine Rundbank für den Garten schafft Sitzplätze um einen Baum oder als freistehenden Mittelpunkt und lässt sich mit sechs gleichen Modulen sauber nachbauen.
Diese Bauanleitung beschreibt eine sechseckige Rundbank aus wetterfestem Holz. Sie wirkt rund, ist aber deutlich einfacher zu bauen als eine echte Kreisbank mit gebogenen Teilen. Die Bank besteht aus sechs einzelnen Segmenten, die Sie in der Werkstatt oder auf Böcken vorbereiten und anschließend im Garten miteinander verschrauben. Das Beispielmaß passt gut um einen Baum mit ausreichend Luft zum Stamm. Die Maße können Sie mit der beschriebenen Methode an Ihren Standort anpassen.
Projektübersicht: Aufwand, Kosten und Schwierigkeitsgrad
Inhaltsverzeichnis
| Projektart | Sechsteilige Rundbank beziehungsweise Baumbank für den Garten |
|---|---|
| Schwierigkeitsgrad | Mittel. Genaues Messen, Gehrungsschnitte und sauberes Vorbohren sind wichtig. |
| Ungefährer Zeitbedarf | 1 bis 2 Tage, abhängig von Zuschnitt, Schleifaufwand und Oberflächenbehandlung |
| Benötigte Personen | 1 Person für Zuschnitt und Vorfertigung, 2 Personen beim Ausrichten und Verschrauben der Segmente im Garten |
| Grober Kostenrahmen | Etwa 180 bis 380 Euro, je nach Holzart, Schraubenqualität und Oberflächenschutz |
| Typische Abmessungen | Beispiel: Innendurchmesser 900 mm, Außendurchmesser etwa 1740 mm, Sitzhöhe etwa 448 mm, Sitztiefe etwa 410 mm |
| Geeignete Materialien | Douglasie, Lärche, Robinie oder Thermoholz. Schrauben und Bolzen für den Außenbereich, idealerweise Edelstahl A2. |
Planung und passende Maße
Planen Sie die Rundbank zuerst am Standort. Wenn die Bank um einen Baum gebaut wird, darf sie den Stamm nicht berühren. Der Baum wächst weiter, bewegt sich bei Wind und braucht Luft am Stammfuß. Messen Sie den Stammdurchmesser in Sitzhöhe und geben Sie mindestens 100 bis 150 mm Abstand je Seite hinzu. Bei jungen oder schnell wachsenden Bäumen ist mehr Luft sinnvoll.
Das Muster in dieser Anleitung arbeitet mit einem Innendurchmesser von 900 mm. Das bedeutet: Der freie Kreis in der Mitte hat einen Radius von 450 mm. Die Sitzfläche ist etwa 410 mm tief. Daraus ergibt sich ein äußerer Radius von etwa 870 mm und ein Außendurchmesser von etwa 1740 mm. Die Sitzhöhe liegt mit 350 mm langen Beinen, 70 mm hoher Unterkonstruktion und 28 mm starken Sitzbrettern bei ungefähr 448 mm. Das ist für eine Gartenbank angenehm.
Die Bank besteht aus sechs Segmenten mit je 60 Grad. Dadurch müssen keine runden Bauteile gebogen werden. Die sichtbaren Sitzbretter werden an beiden Enden auf Gehrung geschnitten. Für ein sechsteiliges Modell liegt der Gehrungswinkel je Brettende bei 30 Grad. Wichtig ist, dass alle Segmente gleich gebaut werden. Kleine Abweichungen addieren sich sonst beim Zusammenschrauben zu einem sichtbaren Spalt.
So passen Sie die Maße an: Legen Sie zuerst den gewünschten Innendurchmesser fest. Teilen Sie ihn durch zwei, dann haben Sie den inneren Radius. Addieren Sie die gewünschte Sitztiefe. Für eine bequeme Bank sind 380 bis 450 mm Sitztiefe üblich. Der äußere Radius ergibt sich aus innerem Radius plus Sitztiefe. Bei einer sechseckigen Rundbank entspricht die Länge eines Bretts ungefähr dem Radius an der jeweiligen Brettmitte. Das liegt daran, dass ein Segment 60 Grad hat. In der Praxis zeichnen Sie trotzdem eine Schablone auf, weil Brettbreiten, Fugen und Sägeblattbreite kleine Abweichungen verursachen.
Der Untergrund sollte eben, tragfähig und wasserdurchlässig sein. Geeignet sind verdichteter Splitt, Pflaster, Terrassenplatten oder ein fester Gartenboden mit kleinen Auflagepads unter den Beinen. Die Holzbeine dürfen nicht dauerhaft in nasser Erde stehen. Lassen Sie unter jedem Bein ein Terrassenpad oder Gummipad liegen. Zwischen Stamm und Bank bleibt ein freier Abstand. Zwischen den Sitzbrettern bleiben 8 bis 10 mm Fuge, damit Regenwasser ablaufen kann und das Holz arbeiten darf.
Berücksichtigen Sie auch die Belastung. Die Bank sollte mehrere sitzende Personen tragen. Deshalb werden pro Segment drei radiale Sitzträger verwendet und die Sitzbretter an jedem Träger verschraubt. Die einzelnen Segmente werden am Ende mit M8-Schlossschrauben verbunden. So bleibt die Rundbank stabil, kann bei Bedarf aber wieder zerlegt werden.
Materialliste
| Material | Menge beziehungsweise Berechnungsweg | Empfohlene Abmessungen | Verwendungszweck |
|---|---|---|---|
| Konstruktionsholz Douglasie oder Lärche für radiale Sitzträger | 18 Stück, 3 Stück je Segment | 45 x 70 x 420 mm | Tragende Unterkonstruktion unter den Sitzbrettern |
| Konstruktionsholz Douglasie oder Lärche für innere Rahmenriegel | 6 Stück, 1 Stück je Segment | 45 x 70 x 450 mm, beidseitig 30 Grad Gehrung | Innerer Rahmenabschluss der Segmente |
| Konstruktionsholz Douglasie oder Lärche für äußere Rahmenriegel | 6 Stück, 1 Stück je Segment | 45 x 70 x 870 mm, beidseitig 30 Grad Gehrung | Äußerer Rahmenabschluss der Segmente |
| Kantholz Douglasie oder Lärche für Bankbeine | 24 Stück, 4 Stück je Segment | 70 x 70 x 350 mm | Standbeine der Rundbank |
| Aussteifungsleiste Douglasie oder Lärche | 6 Stück, 1 Stück je Segment | 45 x 45 x etwa 520 mm, Länge am Segment anpassen | Diagonale Versteifung unter jedem Segment |
| Terrassendielen oder glatte Sitzbretter Douglasie, Lärche, Robinie oder Thermoholz | 6 Stück je Länge, insgesamt 24 Sitzbretter | 28 x 95 mm, Längen 500, 605, 710 und 815 mm, beidseitig 30 Grad Gehrung | Sichtbare Sitzfläche der Rundbank |
| Edelstahl-Terrassenschrauben A2 | Etwa 160 Stück | 5 x 50 mm | Verschrauben der Sitzbretter mit den Sitzträgern |
| Konstruktionsschrauben für außen | Etwa 140 Stück | 5 x 80 mm | Verschrauben von Rahmenriegeln, Sitzträgern, Beinen und Aussteifungsleisten |
| Schlossschrauben mit Mutter und Unterlegscheiben | 12 komplette Sets | M8 x 90 mm | Verbinden der sechs Banksegmente miteinander |
| Terrassenpads oder Gummipads | 24 Stück, 1 Stück unter jedem Bein | Etwa 60 x 60 x 8 mm | Schutz gegen Staunässe und Ausgleich kleiner Unebenheiten |
| Abstandshalter | Mindestens 6 Stück | 10 mm stark | Gleichmäßige Fugen zwischen den Sitzbrettern |
| Hirnholzschutz | Etwa 250 ml | Für außen geeignet | Schutz aller Schnittkanten und Brettenden |
| Holzöl für außen | Etwa 1 Liter, je nach Holz und Produkt | Für Gartenmöbel und Terrassendielen geeignet | Oberflächenschutz der fertigen Rundbank |
Werkzeugliste
| Werkzeug | Verwendungszweck | Mögliche Alternative |
|---|---|---|
| Zollstock | Kurze Maße am Holz messen und kontrollieren | Maßband |
| Maßband | Durchmesser, Standort und Schablone ausmessen | Langer Zollstock |
| Bleistift | Schnittlinien, Bohrpunkte und Bauteilnummern markieren | Feiner wasserfester Marker |
| Zimmermannswinkel | Rechte Winkel und parallele Linien anzeichnen | Anschlagwinkel |
| Gehrungswinkel oder Winkelschmiege | 30-Grad-Gehrungen prüfen und übertragen | Gradskala an der Kappsäge |
| Kappsäge mit Gehrungsfunktion | Wiederholgenaue Zuschnitte der Rahmenhölzer und Sitzbretter | Handkreissäge mit Führungsschiene |
| Akkuschrauber | Schrauben eindrehen und Bohrungen setzen | Bohrmaschine mit Schraubbit |
| Holzbohrer 4 mm | Vorbohren für 5-mm-Schrauben | Kombibohrer mit passendem Durchmesser |
| Holzbohrer 8,5 mm | Bohrungen für M8-Schlossschrauben herstellen | 9-mm-Holzbohrer |
| Senker | Schraubenköpfe bündig in den Sitzbrettern versenken | Bohrer mit integriertem Senker |
| Schraubzwingen | Bauteile beim Verschrauben fixieren | Einhandzwingen |
| Exzenterschleifer | Flächen und Kanten der Sitzbretter schleifen | Schleifklotz |
| Schleifpapier Körnung 80, 120 und 180 | Kanten brechen, Schnittflächen glätten und Oberfläche vorbereiten | Schleifschwamm in ähnlichen Körnungen |
| Wasserwaage | Banksegmente und fertige Rundbank ausrichten | Richtlatte mit Libelle |
| Richtlatte | Ebene des Untergrunds und Sitzflächen prüfen | Gerades Brett |
| Spaten | Untergrund bei Bedarf begradigen | Gartenschaufel |
| Steckschlüssel 13 mm | Muttern der M8-Schlossschrauben festziehen | Ringschlüssel 13 mm |
| Pinsel | Hirnholzschutz und Holzöl auftragen | Ölpad oder fusselfreier Lappen |
| Fusselfreier Lappen | Überschüssiges Holzöl abnehmen | Ölpad |
| Schutzbrille | Augenschutz beim Sägen, Bohren und Schleifen | Keine sinnvolle Alternative |
| Gehörschutz | Gehörschutz beim Sägen und Schleifen | Keine sinnvolle Alternative |
| Arbeitshandschuhe | Schutz beim Tragen rauer Hölzer und beim Aufstellen | Keine sinnvolle Alternative |
Hinweis für eine spätere Bilddarstellung: Wenn aus dieser Material- und Werkzeugliste ein Bild erstellt wird, muss jedes einzelne Material und jedes einzelne Werkzeug direkt am jeweiligen Objekt beschriftet werden. Die Beschriftung darf nicht als Legende oder Tabelle erscheinen, sondern muss unmittelbar neben oder auf dem Gegenstand sitzen. Jede Beschriftung soll in einer gut sichtbaren rechteckigen Box mit hellem Hintergrund und hoher Kontrastwirkung stehen. Verwenden Sie eine große, fette serifenlose Schrift, damit alle Bezeichnungen auch bei 600 x 600 Pixeln lesbar bleiben. Kein Objekt darf unbeschriftet bleiben.
Zuschnitt und Vorbereitung
Kontrollieren Sie vor dem Sägen jedes Brett auf Risse, starke Verdrehung und lose Äste. Leicht verzogene Bretter können für kurze Teile noch geeignet sein, stark verdrehte Sitzbretter sollten Sie aussortieren. Legen Sie die schönsten Seiten der Terrassendielen nach oben, denn diese bilden später die Sitzfläche.
Arbeiten Sie mit einer einfachen Schablone. Zeichnen Sie auf eine OSB-Platte, eine große Pappe oder direkt auf den Werkstattboden ein Segment der Rundbank. Markieren Sie den Mittelpunkt, einen inneren Radius von 450 mm und einen äußeren Radius von 870 mm. Zeichnen Sie zwei Linien im Winkel von 60 Grad. Zwischen diesen Linien liegt ein Segment. Auf dieser Zeichnung können Sie die Brettlagen, Fugen und Rahmenhölzer kontrollieren. Diese Schablone verhindert, dass sechs kleine Messfehler zu einem großen Versatz werden.
Schneiden Sie zuerst alle tragenden Hölzer zu. Danach folgen die Sitzbretter. Bei den Sitzbrettern wird die angegebene Länge an der längeren Vorderkante gemessen. Beide Enden erhalten eine 30-Grad-Gehrung. Machen Sie zuerst ein Probestück und legen Sie es auf die Schablone. Erst wenn Winkel und Länge passen, schneiden Sie die restlichen gleichen Bretter mit einem Anschlag an der Kappsäge. So werden alle sechs Teile einer Brettreihe gleich lang.
Vor dem Zusammenbau werden alle Schnittkanten gebrochen. Schleifen Sie scharfe Kanten mit Körnung 80 an, danach die Sitzflächen mit Körnung 120 und bei Bedarf mit Körnung 180. Bohren Sie Schraubenlöcher in den Sitzbrettern vor und senken Sie sie leicht an. Das reduziert Rissbildung und sorgt dafür, dass die Schraubenköpfe nicht überstehen.
| Bauteil | Anzahl | Zuschnittmaß | Schnittart | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Radiale Sitzträger | 18 | 420 mm | Gerade | 45 x 70 mm hochkant verwenden |
| Innere Rahmenriegel | 6 | 450 mm | Beidseitig 30 Grad | Länge an der Außenkante des Riegels kontrollieren |
| Äußere Rahmenriegel | 6 | 870 mm | Beidseitig 30 Grad | Alle sechs Stück exakt gleich schneiden |
| Bankbeine | 24 | 350 mm | Gerade | Alle Beine gleich lang schneiden |
| Aussteifungsleisten | 6 | Etwa 520 mm | Nach Anprobe | Diagonal unter dem Segment einpassen |
| Sitzbrett Reihe 1 innen | 6 | 500 mm | Beidseitig 30 Grad | Für den innersten Sitzring |
| Sitzbrett Reihe 2 | 6 | 605 mm | Beidseitig 30 Grad | Mit 10 mm Fuge zu Reihe 1 verlegen |
| Sitzbrett Reihe 3 | 6 | 710 mm | Beidseitig 30 Grad | Mit 10 mm Fuge zu Reihe 2 verlegen |
| Sitzbrett Reihe 4 außen | 6 | 815 mm | Beidseitig 30 Grad | Für die äußere Sitzkante |
Schritt-für-Schritt-Bauanleitung
Schritt 1: Standort der Rundbank festlegen und Untergrund vorbereiten
Legen Sie die spätere Position der Rundbank fest. Bei einer Baumbank markieren Sie den Stamm als Mittelpunkt. Messen Sie rundherum, ob der geplante Innendurchmesser genügend Abstand zum Stamm lässt. Prüfen Sie außerdem, ob Wege, Beete, Rasenkanten oder Bewässerungsschläuche im Weg liegen.
Sie benötigen Maßband, Wasserwaage, Richtlatte, Spaten und bei Bedarf Terrassenpads. Entfernen Sie lose Erde, Wurzeln an der Oberfläche und größere Steine. Der Untergrund muss nicht betoniert werden, er sollte aber gleichmäßig tragen. Kleine Höhenunterschiede gleichen Sie später mit Terrassenpads aus.
Vermeiden Sie den Fehler, die Beine direkt in weichen Boden zu stellen. Dann sinkt ein Segment nach Regen ab und die Sitzfläche wird schief. Richtig vorbereitet ist der Standort, wenn alle sechs Segmente ohne Kippeln aufgestellt werden können und der Baum in der Mitte frei bleibt.
Schritt 2: Segment-Schablone für die Rundbank anzeichnen
Zeichnen Sie ein einzelnes 60-Grad-Segment in Originalgröße auf. Markieren Sie inneren Radius, äußeren Radius und die vier Brettreihen. Die Brettreihen liegen mit 10 mm Abstand zueinander. Diese Schablone ist die wichtigste Kontrolle für den gesamten Bau.
Sie benötigen Maßband, Bleistift, Zimmermannswinkel, Gehrungswinkel oder Winkelschmiege. Legen Sie einen radialen Sitzträger auf die Schablone und prüfen Sie, ob 420 mm Tiefe zu den vier Sitzbrettern und drei Fugen passen. Die 28 x 95 mm Sitzbretter ergeben zusammen mit drei 10-mm-Fugen eine Breite von 410 mm.
Ein häufiger Fehler ist, nur nach Tabellenmaß zu schneiden und die Gehrung erst am Ende zu prüfen. Richtig ist der Schritt, wenn ein Probesitzbrett auf der Schablone sauber zwischen den beiden 60-Grad-Linien liegt und die spätere Segmentform klar erkennbar ist.
Schritt 3: Tragende Hölzer für ein Probesegment zuschneiden
Schneiden Sie für das erste Segment drei radiale Sitzträger, einen inneren Rahmenriegel, einen äußeren Rahmenriegel und vier Beine zu. Die Sitzträger und Beine erhalten gerade Schnitte. Die beiden Rahmenriegel werden an beiden Enden mit 30 Grad geschnitten.
Sie benötigen Kappsäge, Schutzbrille, Gehörschutz, Zollstock, Bleistift und Gehrungswinkel. Stellen Sie die Kappsäge sorgfältig ein und schneiden Sie zunächst nur ein Segment. Legen Sie diese Teile auf die Schablone. Erst wenn alles passt, schneiden Sie die restlichen fünf Segmentsätze.
Vermeiden Sie es, bei Gehrungsschnitten die kurze und lange Seite zu verwechseln. Markieren Sie jedes Bauteil mit seiner Funktion. Richtig ausgeführt ist der Schritt, wenn innerer und äußerer Rahmenriegel parallel zur Segmentkante liegen und die drei radialen Sitzträger gleichmäßig verteilt werden können.
Schritt 4: Alle restlichen Rahmenhölzer und Beine zuschneiden
Nachdem das Probesegment geprüft wurde, schneiden Sie alle weiteren tragenden Bauteile nach derselben Einstellung zu. Nutzen Sie einen Anschlag an der Kappsäge, damit gleiche Teile wirklich gleich lang werden. Sortieren Sie die Hölzer danach in Stapel: Sitzträger, innere Rahmenriegel, äußere Rahmenriegel, Beine und Aussteifungsleisten.
Sie benötigen Kappsäge, Zollstock, Bleistift, Schraubzwingen für den Anschlag und Arbeitshandschuhe. Kontrollieren Sie bei jedem sechsten Schnitt kurz das Maß. Holzstaub am Anschlag kann bereits kleine Längenfehler verursachen.
Der typische Fehler ist, jede Länge einzeln neu anzuzeichnen. Dadurch entstehen Abweichungen. Richtig ist der Zuschnitt, wenn alle 18 Sitzträger deckungsgleich sind, alle 24 Beine exakt gleich hoch stehen und die sechs äußeren Rahmenriegel bündig übereinandergelegt werden können.
Schritt 5: Sitzbretter der Rundbank auf Gehrung schneiden
Schneiden Sie die 24 Sitzbretter in vier Längengruppen zu: 500, 605, 710 und 815 mm. Jede Länge wird sechsmal benötigt. Beide Brettenden erhalten 30 Grad Gehrung. Die schönere Brettseite markieren Sie als Oberseite.
Sie benötigen Kappsäge mit Gehrungsfunktion, Zollstock, Bleistift, Gehrungswinkel, Schutzbrille und Gehörschutz. Schneiden Sie zuerst ein Brett je Länge und legen Sie die vier Bretter auf ein Segment der Schablone. Die Fugen zwischen den Brettern kontrollieren Sie mit 10-mm-Abstandshaltern.
Vermeiden Sie wechselnde Sägeeinstellungen zwischen den Längengruppen. Besser ist: Winkel einstellen, Anschlag für eine Länge setzen, sechs gleiche Bretter schneiden, dann erst den Anschlag verschieben. Richtig ist der Schritt, wenn die vier Bretter fächerförmig auf der Schablone liegen und die Außenkante des Segments gleichmäßig verläuft.
Schritt 6: Kanten schleifen, Bohrpunkte markieren und vorbohren
Schleifen Sie alle Sitzbretter sorgfältig. Die Oberseiten müssen angenehm glatt sein, die Kanten dürfen nicht scharf sein. Danach markieren Sie auf jedem Sitzbrett die Position der drei radialen Sitzträger. An jedem Träger werden später zwei Schrauben gesetzt.
Sie benötigen Exzenterschleifer oder Schleifklotz, Schleifpapier Körnung 80, 120 und 180, Akkuschrauber, Holzbohrer 4 mm und Senker. Bohren Sie die Sitzbretter von oben vor und senken Sie die Löcher leicht an. Bei den Rahmenhölzern reicht meist Vorbohren an den Enden, damit das Holz nicht aufspaltet.
Ein häufiger Fehler ist, Schrauben ohne Vorbohren nahe an Brettenden einzudrehen. Das kann Gehrungen aufreißen. Richtig ist der Schritt, wenn jede sichtbare Schraube später bündig sitzen kann und keine ausgefransten Bohrlöcher vorhanden sind.
Schritt 7: Erstes Segment der Rundbank als Rahmen montieren
Legen Sie drei radiale Sitzträger auf die Schablone. Ein Träger liegt links, einer rechts, einer mittig. Verbinden Sie sie mit dem inneren und äußeren Rahmenriegel. Die Hölzer stehen hochkant, die 70-mm-Seite bildet die Höhe der Unterkonstruktion.
Sie benötigen Akkuschrauber, Holzbohrer 4 mm, Konstruktionsschrauben 5 x 80 mm, Schraubzwingen, Zimmermannswinkel und Wasserwaage. Fixieren Sie die Teile mit Zwingen, bohren Sie vor und verschrauben Sie jede Verbindung mit mindestens zwei Schrauben. Arbeiten Sie von der Schablone aus, nicht nach Augenmaß.
Vermeiden Sie einen verdrehten Rahmen. Wenn der mittlere Sitzträger schief sitzt, liegen die Sitzbretter später nicht sauber auf. Richtig montiert ist der Rahmen, wenn er flach aufliegt, alle drei Sitzträger die gleiche Tiefe haben und die Gehrungskanten mit der Schablone übereinstimmen.
Schritt 8: Beine am Segment befestigen
Drehen Sie den Segmentrahmen um oder stellen Sie ihn auf die Seite. Befestigen Sie vier Beine an den Ecken des Segments, jeweils nahe am inneren und äußeren Rahmen. Die Beine sitzen unter den äußeren Bereichen der linken und rechten radialen Sitzträger.
Sie benötigen Akkuschrauber, Holzbohrer 4 mm, Konstruktionsschrauben 5 x 80 mm, Schraubzwingen, Wasserwaage und Zimmermannswinkel. Richten Sie jedes Bein rechtwinklig zur Unterkonstruktion aus. Schrauben Sie jedes Bein mit mehreren Schrauben von innen durch den Rahmen und durch den Sitzträger fest.
Der typische Fehler ist, Beine nur mit einer Schraube zu fixieren. Dann können sie sich verdrehen. Richtig ist der Schritt, wenn das Segment auf vier Beinen steht, nicht kippelt und die Oberkante der Unterkonstruktion waagerecht ist.
Schritt 9: Aussteifungsleiste unter dem Segment einsetzen
Passen Sie eine Aussteifungsleiste diagonal unter das Segment. Sie verbindet den inneren Bereich einer Seite mit dem äußeren Bereich der anderen Seite. Die genaue Länge wird am gebauten Segment angezeichnet und zugeschnitten.
Sie benötigen Aussteifungsleiste 45 x 45 mm, Kappsäge, Bleistift, Akkuschrauber, Holzbohrer 4 mm und Konstruktionsschrauben 5 x 80 mm. Legen Sie die Leiste so an, dass sie nicht mit späteren Verbindungsschrauben kollidiert. Bohren Sie vor und verschrauben Sie sie an den Rahmenhölzern.
Vermeiden Sie eine Diagonalstrebe, die unter Spannung hineingezwungen wird. Sie kann den Rahmen verziehen. Richtig ist der Schritt, wenn das Segment beim seitlichen Drücken deutlich weniger wackelt und weiterhin plan auf den Beinen steht.
Schritt 10: Sitzbretter auf dem ersten Segment ausrichten und verschrauben
Legen Sie die vier Sitzbretter auf den Rahmen. Beginnen Sie innen mit dem 500-mm-Brett, danach folgen 605, 710 und 815 mm. Zwischen den Brettern liegen 10-mm-Abstandshalter. Die Gehrungen müssen links und rechts mit den Segmentseiten fluchten.
Sie benötigen Terrassenschrauben 5 x 50 mm, Akkuschrauber, Senker, Abstandshalter und Schraubzwingen. Verschrauben Sie jedes Brett an jedem der drei Sitzträger mit zwei Schrauben. Ziehen Sie die Schrauben fest, aber nicht so tief, dass Wasser in zerdrückten Holzfasern stehen bleibt.
Ein häufiger Fehler ist, die äußere Brettreihe zuerst zu montieren. Dann können sich die Fugen nach innen verschieben. Richtig ist der Schritt, wenn alle Fugen gleichmäßig sind, die Schraubenköpfe bündig sitzen und kein Sitzbrett hohl klingt oder federt.
Schritt 11: Weitere fünf Segmente identisch bauen
Bauen Sie nun die übrigen fünf Segmente nach demselben Ablauf. Nutzen Sie das erste fertige Segment als Vergleich, aber nicht als einzige Messgrundlage. Die Schablone bleibt maßgebend. Kontrollieren Sie besonders die Lage der Sitzbretter und die Höhe der Beine.
Sie benötigen dieselben Werkzeuge wie in den vorherigen Schritten: Akkuschrauber, Bohrer, Senker, Schraubzwingen, Kappsäge, Wasserwaage und Abstandshalter. Arbeiten Sie in Serien: zuerst alle Rahmen, dann alle Beine, dann alle Aussteifungen, dann alle Sitzbretter. Das spart Zeit und macht die Segmente gleichmäßiger.
Vermeiden Sie es, kleine Fehler von Segment zu Segment zu übernehmen. Wenn ein Segment deutlich abweicht, korrigieren Sie es sofort. Richtig ist der Schritt, wenn alle sechs Segmente nebeneinandergestellt die gleiche Sitzhöhe, gleiche Fugen und gleiche Außenkante zeigen.
Schritt 12: Schnittkanten mit Hirnholzschutz behandeln
Behandeln Sie alle sichtbaren und verdeckten Schnittkanten mit Hirnholzschutz. Besonders wichtig sind die Gehrungen der Sitzbretter, die Beinenden und die Enden der Rahmenriegel. Hirnholz nimmt Feuchtigkeit stärker auf als Längsholz.
Sie benötigen Hirnholzschutz, Pinsel und einen Lappen. Tragen Sie den Schutz nach Herstellerangabe auf. Überschüsse, die auf den Sitzflächen stehen bleiben, nehmen Sie ab. Lassen Sie die Teile ausreichend trocknen, bevor Sie die Segmente endgültig im Garten verbinden.
Der häufige Fehler ist, nur die Oberseite zu ölen und die Schnittkanten zu vergessen. Richtig ist der Schritt, wenn alle Brettenden satt geschützt sind und keine unbehandelten hellen Schnittflächen mehr zu sehen sind.
Schritt 13: Segmente der Rundbank am Standort aufstellen
Tragen Sie die sechs Segmente zum Standort und stellen Sie sie ringförmig um den Baum oder um den markierten Mittelpunkt. Unter jedes Bein legen Sie ein Terrassenpad. Richten Sie die Segmente so aus, dass die Gehrungen sauber aneinanderstoßen, ohne den Baum zu berühren.
Sie benötigen zwei Personen, Terrassenpads, Wasserwaage, Richtlatte und bei Bedarf Spaten. Arbeiten Sie reihum. Prüfen Sie Sitzhöhe und Neigung. Kleine Unebenheiten gleichen Sie mit zusätzlichen Padstücken oder leichtem Abtragen des Bodens aus.
Vermeiden Sie es, die Segmente direkt fest zu verschrauben, bevor der ganze Ring steht. Sonst kann sich der letzte Stoß nicht mehr schließen. Richtig ist der Schritt, wenn die Rundbank vollständig als Ring steht, gleichmäßig wirkt und keine Stelle deutlich höher oder niedriger ist.
Schritt 14: Segmente miteinander verschrauben
Verbinden Sie benachbarte Segmente mit M8-Schlossschrauben. Pro Stoß reichen zwei Verbindungen, eine näher am inneren Rahmen und eine näher am äußeren Rahmen. Bohren Sie durch die nebeneinanderliegenden radialen Sitzträger.
Sie benötigen Akkuschrauber, Holzbohrer 8,5 mm, 12 Schlossschrauben M8 x 90 mm mit Unterlegscheiben und Muttern sowie Steckschlüssel 13 mm. Bohren Sie gerade durch beide Hölzer. Setzen Sie die Schraube ein, legen Sie Unterlegscheibe und Mutter auf und ziehen Sie sie gleichmäßig an.
Ein typischer Fehler ist, die Muttern zu stark anzuziehen. Dadurch wird das Holz gequetscht und kann später reißen. Richtig ist der Schritt, wenn die Segmente fest verbunden sind, die Stöße gleichmäßig bleiben und die Bank beim Hinsetzen nicht seitlich arbeitet.
Schritt 15: Oberfläche der Rundbank ölen und Endkontrolle durchführen
Zum Schluss ölen Sie die Rundbank mit einem Holzöl für außen. Die Oberfläche muss sauber, trocken und staubfrei sein. Tragen Sie das Öl dünn auf, lassen Sie es einziehen und nehmen Sie überschüssiges Öl mit einem fusselfreien Lappen ab.
Sie benötigen Holzöl, Pinsel, Lappen, Schleifpapier für kleine Nacharbeiten und Arbeitshandschuhe. Kontrollieren Sie alle Schraubenköpfe, Fugen und Kanten. Prüfen Sie außerdem, ob unter jedem Bein ein Pad liegt und ob der Baum rundherum frei bleibt.
Vermeiden Sie dicke Ölschichten. Sie trocknen schlecht und können klebrig bleiben. Richtig fertiggestellt ist die Rundbank, wenn die Sitzfläche glatt ist, Wasser ablaufen kann, alle Verbindungen fest sind und die Bank beim Sitzen ruhig und stabil steht.
Witterungsschutz und Pflege der Rundbank im Garten
Eine Gartenbank bleibt länger schön, wenn Wasser schnell abtrocknen kann. Die 10-mm-Fugen zwischen den Sitzbrettern sind deshalb wichtig. Entfernen Sie Laub, Erde und Moos regelmäßig aus den Fugen. Besonders unter Bäumen sammelt sich feuchtes Material, das die Holzoberfläche unnötig belastet.
Ölen Sie die Rundbank je nach Bewitterung ein- bis zweimal pro Jahr nach. Stark sonnige oder regnerische Standorte brauchen meist häufiger Pflege als geschützte Plätze. Reinigen Sie die Oberfläche vorher mit Bürste und Wasser. Verwenden Sie keinen harten Hochdruckstrahl direkt auf Holzfasern, weil dadurch die Oberfläche aufrauen kann.
Kontrollieren Sie im Frühjahr alle Schrauben und Bolzen. Holz arbeitet bei Feuchte und Temperatur. Wenn sich eine Mutter gelöst hat, ziehen Sie sie vorsichtig nach. Wenn eine Schraube nicht mehr hält, setzen Sie sie nicht einfach tiefer in dasselbe ausgeleierte Loch. Verwenden Sie eine leicht versetzte neue Bohrung.
Varianten und sinnvolle Anpassungen der Rundbank
Wenn Sie mehr Platz haben, können Sie die Rundbank größer bauen. Erhöhen Sie dafür den Innendurchmesser oder die Sitztiefe. Bei größerer Sitztiefe sollten Sie die Anzahl der Sitzbretter anpassen. Fünf Bretter mit entsprechenden Fugen ergeben eine tiefere Sitzfläche, erfordern aber längere Sitzträger und neue Brettlängen. Zeichnen Sie die neue Variante immer zuerst als Schablone.
Für eine freistehende Rundbank ohne Baum können Sie in der Mitte ein rundes Pflanzgefäß, ein Staudenbeet oder einen Kieskreis vorsehen. Die Konstruktion bleibt gleich. Achten Sie nur darauf, dass die Mitte nicht zur Stolperfalle wird und dass Wasser ablaufen kann.
Eine Rückenlehne ist möglich, macht das Projekt aber deutlich aufwendiger. Dafür müssten zusätzliche Pfosten und geneigte Lehnenbretter je Segment geplant werden. Für eine einfache, robuste Gartenbank ist die hier beschriebene Ausführung ohne Rückenlehne leichter nachzubauen und weniger windanfällig.
Häufige Fehler und ihre Vermeidung
| Fehler | Folge | Lösung |
|---|---|---|
| Innendurchmesser zu knapp geplant | Der Baum berührt später die Bank oder wächst dagegen | Stammdurchmesser messen und mindestens 100 bis 150 mm Luft je Seite einplanen |
| Keine Schablone verwendet | Segmente schließen am Ende nicht sauber | Ein 60-Grad-Segment in Originalgröße aufzeichnen und jedes Segment daran prüfen |
| Gehrungswinkel ungenau eingestellt | Unregelmäßige Stöße und sichtbare Spalten | Probeschnitt machen, mit Gehrungswinkel prüfen und erst dann Serienschnitt starten |
| Sitzbretter nicht vorgebohrt | Risse an den Brettenden und ausgeplatzte Schraublöcher | Alle sichtbaren Schraubenlöcher vorbohren und ansenken |
| Beine stehen direkt auf Erde | Staunässe, Fäulnis und absackende Segmente | Unter jedes Bein ein Terrassenpad legen und den Untergrund ebnen |
| Fugen zwischen den Brettern fehlen | Wasser bleibt stehen und Holz kann nicht arbeiten | 10-mm-Abstandshalter beim Verschrauben verwenden |
| Segmente zu früh fest verschraubt | Der letzte Stoß passt nicht mehr | Alle sechs Segmente erst locker aufstellen, ausrichten und dann verbinden |
| Öl zu dick aufgetragen | Klebrige Oberfläche und ungleichmäßige Flecken | Öl dünn auftragen und Überschuss mit Lappen abnehmen |
FAQ zur Bauanleitung
Kann ich die Rundbank auch ohne Baum bauen?
Ja. Die Konstruktion funktioniert auch freistehend. Die Mitte kann frei bleiben, bepflanzt oder mit Kies gestaltet werden. Wichtig ist nur, dass der Untergrund unter allen Beinen tragfähig ist.
Wie ändere ich den Innendurchmesser der Rundbank?
Legen Sie den neuen Innendurchmesser fest und teilen Sie ihn durch zwei. Das ist der innere Radius. Addieren Sie die gewünschte Sitztiefe, dann erhalten Sie den äußeren Radius. Zeichnen Sie danach ein neues 60-Grad-Segment und messen Sie die Brettlängen auf dieser Schablone nach.
Warum wird die Rundbank sechseckig und nicht wirklich rund gebaut?
Eine echte runde Bank braucht gebogene oder sehr aufwendig geschnittene Bauteile. Die sechseckige Bauweise ist stabil, optisch rund genug und mit normalem Heimwerkerwerkzeug gut umsetzbar.
Welches Holz eignet sich am besten?
Douglasie und Lärche sind gut verfügbar und für Gartenmöbel geeignet, wenn sie konstruktiv geschützt und gepflegt werden. Robinie ist sehr dauerhaft, aber teurer und härter zu bearbeiten. Thermoholz ist formstabil, muss aber sorgfältig verschraubt werden.
Kann ich imprägniertes Bauholz verwenden?
Für eine Sitzbank ist glattes, hochwertiges Gartenholz angenehmer. Wenn Sie imprägniertes Holz verwenden, achten Sie auf eine für Sitzmöbel geeignete Oberfläche und schleifen Sie sehr sorgfältig. Für die sichtbare Sitzfläche sind Terrassendielen aus Douglasie, Lärche, Robinie oder Thermoholz meist die bessere Wahl.
Muss ich Edelstahlschrauben verwenden?
Für die Sitzbretter sind Edelstahlschrauben sehr empfehlenswert, weil sie im Außenbereich weniger rosten und keine unschönen Rostfahnen bilden. Bei gerbstoffreichen Hölzern wie Robinie sind Edelstahlverbindungen besonders sinnvoll.
Wie viele Personen passen auf die Rundbank?
Beim Beispielmaß können je nach Körpergröße etwa sechs Erwachsene bequem sitzen, meist eine Person pro Segment. Kinder können natürlich enger sitzen. Die Bank ist dennoch als Sitzmöbel gedacht, nicht als Klettergerüst.
Ist eine Rückenlehne nachrüstbar?
Ja, aber sie sollte konstruktiv geplant werden. Sie benötigen zusätzliche Pfosten, Lehnenbretter und Aussteifungen. Schrauben Sie eine Rückenlehne nicht einfach nur an die äußeren Sitzbretter, da diese dafür nicht ausgelegt sind.
Wie verhindere ich, dass die Bank wackelt?
Sorgen Sie für gleich lange Beine, einen ebenen Untergrund und Terrassenpads unter jedem Bein. Zusätzlich stabilisieren die diagonalen Aussteifungsleisten jedes Segment. Erst wenn alle Segmente ausgerichtet sind, sollten die M8-Verbindungsschrauben festgezogen werden.
Wie groß muss der Abstand zum Baum sein?
Planen Sie mindestens 100 bis 150 mm Luft zwischen Stamm und innerer Bankkante ein. Bei jungen Bäumen oder Arten mit schnellem Dickenwachstum ist mehr Abstand besser. Die Bank darf den Stamm nicht einschnüren.
Kann ich die Rundbank im Winter draußen lassen?
Ja, wenn das Holz für außen geeignet ist und die Bank nicht dauerhaft im Wasser steht. Reinigen Sie die Fugen vor dem Winter und kontrollieren Sie, ob alle Beine auf Pads stehen. Eine atmungsaktive Abdeckung kann helfen, darf aber keine Feuchtigkeit einschließen.
Was mache ich, wenn die letzten beiden Segmente nicht sauber schließen?
Lösen Sie alle Segmentverbindungen noch einmal leicht und richten Sie den Ring neu aus. Kleine Spalte können gleichmäßig auf alle Stöße verteilt werden. Wenn ein einzelnes Segment stark abweicht, prüfen Sie Gehrung, Brettüberstand und Rahmenmaß dieses Segments.

