Runden Gartentisch selber bauen – Bauanleitung Schritt für Schritt
Ein runder Gartentisch aus Holz lässt sich mit einfachen Mitteln stabil, wetterfest und passend zur eigenen Terrasse bauen.
Diese Bauanleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie einen runden Gartentisch mit etwa 120 cm Durchmesser und klassischer Holzbretter-Tischplatte selbst bauen. Das Ergebnis ist ein robuster Esstisch für Garten, Terrasse oder überdachten Freisitz, der Platz für vier bis sechs Personen bietet und bei Bedarf in den Maßen angepasst werden kann.
Projektübersicht: Aufwand, Kosten und Schwierigkeitsgrad beim runden Gartentisch
Inhaltsverzeichnis
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Projektart | Runden Gartentisch aus Holz mit runder Bretter-Tischplatte und stabilem Vierbein-Untergestell bauen |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel, geeignet für Heimwerker mit Erfahrung beim Sägen, Bohren und Verschrauben |
| Ungefährer Zeitbedarf | 1 bis 2 Arbeitstage, zuzüglich Trocknungszeit für Holzschutzöl oder Lasur |
| Benötigte Personen | 1 Person für Zuschnitt und Montage, 2 Personen beim Ausrichten und Umdrehen des Tisches empfehlenswert |
| Grober Kostenrahmen | Je nach Holzart, Holzqualität und vorhandenen Werkzeugen etwa 120 bis 260 Euro |
| Typische Abmessungen | Tischplatte etwa 1200 mm Durchmesser, Tischhöhe etwa 740 bis 760 mm, Untergestell außen etwa 700 × 700 mm |
| Geeignete Materialien | Douglasie, Lärche, druckimprägnierte Kiefer oder anderes wettergeeignetes Massivholz, Edelstahlschrauben, Außenbereich-Holzöl |
Planung und passende Maße für den runden Gartentisch
Bevor Sie Holz kaufen, sollten Sie den Standort und die spätere Nutzung festlegen. Ein runder Gartentisch benötigt nicht nur den Durchmesser der Tischplatte, sondern zusätzlich Bewegungsfläche für Stühle. Für einen Tisch mit 1200 mm Durchmesser sollten Sie rundum mindestens 800 mm freien Platz einplanen. Bequemer sind 900 bis 1000 mm, besonders wenn Stühle zurückgeschoben werden sollen.
Das Mustermaß dieser Anleitung ist ein Gartentisch mit 1200 mm Tischplattendurchmesser und einer fertigen Höhe von etwa 750 mm. Diese Größe ist praxisnah, weil vier Personen sehr bequem und sechs Personen noch gut daran sitzen können. Die Konstruktion besteht aus einer runden Tischplatte aus geraden Terrassendielen, drei darunterliegenden Querleisten und einem stabilen Untergestell mit vier Beinen, oberen Rahmenhölzern, unteren Streben und kurzen Diagonalstreben.
Die Tischhöhe ergibt sich aus der Beinlänge, der Stärke der oberen Rahmenhölzer, der Querleisten und der Tischplattenstärke. Bei dieser Bauweise werden 700 mm lange Tischbeine verwendet. Dazu kommen 28 mm Tischplattenstärke. Die Querleisten liegen unter der Platte, beeinflussen aber die Sitzhöhe nicht direkt, weil sie zwischen Tischplatte und Untergestell angeordnet sind. Mit kleinen Möbelgleitern entsteht eine fertige Höhe von ungefähr 735 bis 750 mm. Das passt zu den meisten Gartenstühlen.
Wenn Sie den Tisch kleiner oder größer bauen möchten, passen Sie zuerst den Durchmesser der Tischplatte an. Für zwei bis vier Personen reichen 900 bis 1000 mm. Für sechs Personen sind 1200 bis 1300 mm sinnvoll. Für acht Personen ist ein runder Tisch mit 1400 bis 1500 mm möglich, dann sollte das Untergestell stärker dimensioniert und breiter ausgeführt werden.
Die Länge der Tischplattenbretter sollte immer mindestens 50 mm länger sein als der geplante Durchmesser. Bei 1200 mm Durchmesser werden deshalb 1250 mm lange Bretter verwendet. Die gesamte Breite der nebeneinandergelegten Bretter muss größer sein als der Durchmesser. Bei 9 Brettern mit 145 mm Breite und etwa 4 mm Fuge entsteht eine Rohbreite von rund 1337 mm. Daraus lässt sich ein sauberer Kreis mit 1200 mm Durchmesser ausschneiden.
Für den Witterungsschutz ist wichtig, dass Wasser ablaufen kann. Deshalb bleiben zwischen den Brettern 3 bis 5 mm Fuge. Die Hirnholzflächen an den Schnittkanten nehmen besonders viel Feuchtigkeit auf und müssen sorgfältig geölt oder lasiert werden. Der Tisch sollte nicht dauerhaft in nassem Erdreich stehen. Auf Steinplatten, Holzdeck, Beton oder festem Terrassenbelag ist die Lebensdauer deutlich höher.
Achten Sie beim Untergestell auf ausreichende Beinfreiheit. Das Untergestell dieser Anleitung hat außen etwa 700 × 700 mm. Bei 1200 mm Tischdurchmesser bleibt ein Überstand von etwa 250 mm je Seite. Das sorgt für Kippsicherheit und lässt gleichzeitig genug Platz für die Knie.
Materialliste für den runden Gartentisch
| Material | Menge beziehungsweise Berechnungsweg | Empfohlene Abmessungen | Verwendungszweck |
|---|---|---|---|
| Terrassendielen aus Douglasie oder Lärche | 9 Stück, Rohbreite zusammen größer als geplanter Durchmesser | 28 × 145 × 1250 mm | Tischplatte, später rund ausgesägt |
| Konstruktionsholz für Tischbeine | 4 Stück | 70 × 70 × 700 mm | Tragende Tischbeine |
| Konstruktionsholz für obere Rahmenhölzer | 4 Stück | 45 × 70 × 560 mm | Oberer Rahmen des Untergestells zwischen den Beinen |
| Konstruktionsholz für untere Streben | 4 Stück | 45 × 70 × 560 mm | Untere Aussteifung des Untergestells |
| Konstruktionsholz für Tischplatten-Querleisten | 3 Stück | 45 × 70 × 950 mm | Versteifung und Verbindung der Tischplattenbretter von unten |
| Konstruktionsholz für Diagonalstreben | 4 Stück | 45 × 45 × 320 mm, Enden später auf 45 Grad gesägt | Verhindert seitliches Wackeln des Untergestells |
| Edelstahl-Terrassenschrauben | Etwa 60 Stück | 5 × 60 mm, Senkkopf | Tischplattenbretter von unten mit Querleisten verschrauben |
| Edelstahl-Holzschrauben für Rahmen | Etwa 40 Stück | 6 × 100 mm, Senkkopf | Rahmenhölzer, untere Streben und Beine verschrauben |
| Edelstahl-Holzschrauben für Diagonalstreben und Befestigung der Tischplatte | Etwa 32 Stück | 5 × 80 mm, Senkkopf | Diagonalstreben befestigen und Untergestell mit Querleisten verbinden |
| D4-Holzleim für außen | 1 Flasche | Etwa 250 g | Zusätzliche Verklebung an Rahmen- und Strebenverbindungen |
| Holzschutzöl oder offenporige Außenlasur | Je nach Produkt etwa 0,75 bis 1 Liter | Für Außenbereich geeignet | Oberflächenschutz gegen Feuchtigkeit und Vergrauung |
| Schleifpapier | Mehrere Bögen oder Scheiben | Körnung 80, 120 und 180 | Kanten brechen, Flächen glätten, Oberfläche vorbereiten |
| Abstandshalter | 8 bis 12 Stück | 3 bis 5 mm stark, zum Beispiel Kunststoffplättchen | Gleichmäßige Fugen zwischen den Tischplattenbrettern |
| Kunststoff-Möbelgleiter zum Anschrauben | 4 Stück | Passend zu 70 × 70 mm Tischbeinen | Schützt die Beinenden vor stehender Nässe |
| Schrauben für Möbelgleiter | Je nach Möbelgleiter, meist 8 bis 16 Stück | Zum Lieferumfang passend oder etwa 4 × 25 mm | Befestigung der Möbelgleiter an den Beinenden |
| Restleiste für Kreiszirkel | 1 Stück | Etwa 10 × 30 × 650 mm | Hilfsleiste zum Anzeichnen des runden Tischplattenkreises |
| Kleiner Nagel | 1 Stück | Etwa 30 bis 40 mm lang | Drehpunkt für den selbstgebauten Kreiszirkel |
Werkzeugliste für den runden Gartentisch
| Werkzeug | Verwendungszweck | Mögliche Alternative |
|---|---|---|
| Zollstock | Längen, Abstände und Tischhöhe messen | Maßband |
| Bleistift | Schnittlinien, Bohrpunkte und Mittelpunkt markieren | Zimmermannsbleistift |
| Anschlagwinkel | Rechte Winkel an Rahmen, Beinen und Zuschnitten prüfen | Schreinerwinkel |
| Wasserwaage | Untergestell und Tischplatte waagerecht ausrichten | Gerade Richtlatte mit Libelle |
| Kappsäge | Rahmenhölzer, Beine, Streben und Diagonalstreben exakt ablängen | Handkreissäge mit Führung oder Fuchsschwanz mit Gehrungslade |
| Stichsäge | Runde Tischplatte entlang der Kreislinie aussägen | Oberfräse mit Fräszirkel, wenn vorhanden |
| Feines Stichsägeblatt für Holz | Sauberer Kreisschnitt mit wenig Ausriss | Kurvensägeblatt für Holz |
| Akkuschrauber | Vorbohren, Senken und Verschrauben | Bohrmaschine mit Schraubbit |
| Holzbohrer 3 mm | Vorbohren für 5-mm-Schrauben in Tischplatte und Streben | Kombibohrer mit vergleichbarem Durchmesser |
| Holzbohrer 4 mm | Vorbohren für 6-mm-Schrauben im Untergestell | Kombibohrer mit vergleichbarem Durchmesser |
| Senker | Schraubenköpfe bündig versenken | Bohrer mit Senkfunktion |
| Schraubbit passend zu den Schrauben | Schrauben sauber eindrehen | Bit-Set mit passendem Antrieb |
| Schraubzwingen | Bretter, Rahmenhölzer und Anschläge beim Montieren fixieren | Einhandzwingen |
| Exzenterschleifer | Flächen und Schnittkanten gleichmäßig schleifen | Schwingschleifer |
| Schleifklotz | Kanten von Hand brechen und Rundung nacharbeiten | Schleifschwamm |
| Pinsel | Holzöl oder Lasur auftragen, besonders an Kanten und Hirnholz | Lasurpinsel |
| Sauberes Tuch | Schleifstaub entfernen und überschüssiges Öl abnehmen | Baumwolllappen |
| Hammer | Nagel als Drehpunkt für den Kreiszirkel leicht einschlagen | Kleiner Schonhammer |
| Schutzbrille | Augenschutz beim Sägen, Bohren und Schleifen | Keine sinnvolle Alternative |
| Gehörschutz | Schutz beim Arbeiten mit Säge und Schleifer | Kapselgehörschutz oder Ohrstöpsel |
| Staubmaske | Schutz vor Schleifstaub | Atemschutzmaske geeigneter Schutzklasse für Holzstaub |
Hinweis für spätere Bilddarstellungen: Wenn Material und Werkzeug als Bild gezeigt werden, muss jedes einzelne Objekt direkt am Gegenstand beschriftet werden. Die Beschriftung darf nicht als Legende erscheinen. Jede Bezeichnung muss in einer gut sichtbaren rechteckigen Box mit hellem Hintergrund und kontrastreicher, großer, fetter serifenloser Schrift direkt neben oder auf dem jeweiligen Objekt stehen.
Zuschnitt und Vorbereitung für den runden Gartentisch
Prüfen Sie alle Bretter und Kanthölzer vor dem Zuschnitt. Stark verdrehte, gerissene oder harzende Stücke sollten nicht für die Tischplatte verwendet werden. Legen Sie die Terrassendielen nebeneinander aus und wählen Sie die schönere Seite als spätere Oberseite. Kleine Farbunterschiede sind bei Douglasie oder Lärche normal und wirken auf einer runden Tischplatte oft lebendig.
Markieren Sie alle Zuschnitte sorgfältig mit Bleistift und Anschlagwinkel. Schneiden Sie Kanthölzer möglichst mit der Kappsäge, damit die Enden rechtwinklig werden. Die Tischplattenbretter können bereits auf 1250 mm abgelängt werden. Der runde Zuschnitt erfolgt erst, nachdem die Bretter mit den Querleisten verbunden wurden. So entsteht ein sauberer Kreis ohne Versatz zwischen einzelnen Brettern.
Alle Schraubverbindungen werden vorgebohrt. Das verhindert, dass Holz reißt, besonders nahe an Brettenden. Für 5-mm-Schrauben verwenden Sie einen 3-mm-Bohrer, für 6-mm-Schrauben einen 4-mm-Bohrer. Senken Sie die Schraublöcher leicht an, damit die Schraubenköpfe bündig sitzen und später weder stören noch Wasser sammeln.
Schleifen Sie die später schwer zugänglichen Stellen vor der Montage. Dazu gehören Innenseiten des Untergestells, Schnittflächen der Streben und Unterseiten der Tischplattenbretter. Die sichtbaren Flächen werden am Ende noch einmal geschliffen.
| Bauteil | Anzahl | Fertigmaß | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Tischplattenbretter | 9 | 28 × 145 × 1250 mm | Nach Montage auf 1200 mm Durchmesser rund aussägen |
| Tischbeine | 4 | 70 × 70 × 700 mm | Alle exakt gleich lang schneiden |
| Obere Rahmenhölzer | 4 | 45 × 70 × 560 mm | Zwischen die Beine montieren |
| Untere Streben | 4 | 45 × 70 × 560 mm | Etwa 150 mm über dem Boden montieren |
| Tischplatten-Querleisten | 3 | 45 × 70 × 950 mm | Unter der Tischplatte quer zu den Brettern befestigen |
| Diagonalstreben | 4 | 45 × 45 × 320 mm | Enden auf etwa 45 Grad schneiden, Länge bei Bedarf anpassen |
| Runder Tischplattenzuschnitt | 1 | 1200 mm Durchmesser | Mit Kreiszirkel anzeichnen und mit Stichsäge ausschneiden |
Schritt-für-Schritt-Bauanleitung für den runden Gartentisch
Schritt 1: Tischplattenbretter auslegen und sortieren
Legen Sie die 9 Terrassendielen auf zwei stabile Unterlagen. Die schönere Seite zeigt nach unten, weil die Querleisten von der Unterseite montiert werden. Ordnen Sie die Bretter so an, dass Maserung und Farbe harmonisch wirken. Zwischen die Bretter legen Sie Abstandshalter mit 3 bis 5 mm Stärke.
Benötigt werden Terrassendielen, Abstandshalter, Zollstock, Bleistift, Schraubzwingen und Anschlagwinkel. Prüfen Sie an beiden Enden, ob die Bretter bündig liegen. Fixieren Sie die äußeren Bretter leicht mit Schraubzwingen, damit beim Verschrauben nichts verrutscht.
Ein häufiger Fehler ist, die Bretter ohne Fugen dicht an dicht zu legen. Im Außenbereich führt das dazu, dass Wasser stehen bleibt und sich die Bretter bei Feuchtigkeit gegenseitig drücken. Richtig ist der Schritt ausgeführt, wenn die Rohplatte gerade, bündig und mit gleichmäßigen Fugen vor Ihnen liegt.
Schritt 2: Querleisten unter der Tischplatte positionieren
Legen Sie die 3 Querleisten quer zur Brettlaufrichtung auf die Unterseite der Tischplatte. Eine Querleiste liegt mittig, die beiden anderen liegen jeweils etwa 300 bis 350 mm vom Mittelpunkt entfernt. Die 950 mm langen Leisten dürfen nicht bis an den späteren Kreisrand reichen, damit sie nach dem runden Zuschnitt nicht sichtbar überstehen.
Sie benötigen die Querleisten, Zollstock, Bleistift, Anschlagwinkel und Schraubzwingen. Zeichnen Sie die Lage der Leisten auf den Brettern an. Kontrollieren Sie, dass die mittlere Querleiste genau durch die spätere Tischmitte läuft. Das erleichtert später die Befestigung des Untergestells.
Vermeiden Sie, die Querleisten zu nah an den äußeren Rand zu setzen. Dann könnten sie beim Aussägen angeschnitten werden. Der Schritt stimmt, wenn alle drei Querleisten parallel zueinander liegen, rechtwinklig zu den Tischplattenbrettern ausgerichtet sind und innerhalb des späteren Kreises bleiben.
Schritt 3: Tischplattenbretter mit Querleisten verschrauben
Bohren Sie durch die Querleisten in jedes Tischplattenbrett vor. Pro Kreuzung aus Querleiste und Brett reichen in der Regel zwei 5 × 60 mm Edelstahlschrauben, bei schmalen Randstücken genügt eine Schraube mit ausreichend Abstand zur Kante. Senken Sie die Bohrlöcher leicht an und verschrauben Sie die Querleisten von unten mit den Brettern.
Benötigt werden Akkuschrauber, Holzbohrer 3 mm, Senker, Schraubbit, 5 × 60 mm Edelstahlschrauben und Schraubzwingen. Arbeiten Sie von der Mitte nach außen. Halten Sie die Abstandshalter während des Verschraubens zwischen den Brettern.
Typische Fehler sind zu tief eingedrehte Schrauben, fehlendes Vorbohren und schräg sitzende Schrauben. Schrauben dürfen die Oberseite der Tischplatte nicht durchstoßen. Richtig ist der Schritt, wenn die Rohplatte stabil zusammenhält, die Fugen gleichmäßig bleiben und keine Schraubenspitzen auf der Oberseite sichtbar sind.
Schritt 4: Kreis für die runde Tischplatte anzeichnen
Drehen Sie die verschraubte Rohplatte mit Hilfe einer zweiten Person um, sodass die spätere Oberseite oben liegt. Ermitteln Sie die Mitte der Rohplatte. Bei 1200 mm Tischdurchmesser beträgt der Radius 600 mm. Bohren Sie in die Restleiste ein kleines Loch für den Nagel als Drehpunkt und ein zweites Loch 600 mm davon entfernt für den Bleistift.
Benötigt werden Zollstock, Bleistift, Restleiste, kleiner Nagel, Hammer und Anschlagwinkel. Setzen Sie den Nagel nur so tief, dass er die Leiste sicher führt, aber später wieder entfernt werden kann. Führen Sie den Bleistift in der Restleiste einmal rundherum und zeichnen Sie einen vollständigen Kreis.
Ein häufiger Fehler ist ein verschobener Mittelpunkt. Dann wird der Kreis an einer Seite zu knapp und die Randbretter fallen ungleichmäßig aus. Der Schritt ist richtig, wenn die Kreislinie auf allen Seiten innerhalb der Rohplatte liegt und rundum genügend Material zum Aussägen vorhanden ist.
Schritt 5: Runde Tischplatte aussägen und Kante glätten
Setzen Sie die Stichsäge mit einem feinen Holzblatt an der Kreislinie an. Sägen Sie langsam und ohne starken Druck. Unterstützen Sie die Platte so, dass der ausgesägte Rand nicht abbricht oder klemmt. Arbeiten Sie am besten in mehreren Abschnitten und spannen Sie die Platte zwischendurch neu fest.
Sie benötigen Stichsäge, feines Stichsägeblatt, Schraubzwingen, Schutzbrille und Gehörschutz. Nach dem Sägen glätten Sie die Rundung mit Exzenterschleifer und Schleifklotz. Brechen Sie die obere und untere Kante leicht, damit sie angenehm anzufassen ist und weniger ausfranst.
Vermeiden Sie ruckartige Richtungswechsel mit der Stichsäge. Dadurch entstehen Wellen in der Rundung. Richtig ist der Schritt, wenn die Tischplatte einen gleichmäßigen Kreis bildet, keine losen Splitter vorhanden sind und sich die Kante glatt anfühlt.
Schritt 6: Untergestell des Gartentisches vormontieren
Legen Sie zwei Tischbeine parallel auf eine ebene Fläche. Setzen Sie ein oberes Rahmenholz zwischen die Beine, bündig nahe am oberen Beinende. Das Rahmenholz liegt so, dass seine 70-mm-Seite hochkant steht. Bestreichen Sie die Kontaktflächen dünn mit D4-Holzleim, bohren Sie vor und verschrauben Sie die Verbindung mit 6 × 100 mm Edelstahlschrauben.
Montieren Sie auf dieselbe Weise das gegenüberliegende Beinpaar. Danach verbinden Sie beide Beinpaare mit den beiden übrigen oberen Rahmenhölzern zu einem quadratischen Untergestell. Benötigt werden Tischbeine, obere Rahmenhölzer, D4-Holzleim, Akkuschrauber, Holzbohrer 4 mm, Senker, Schraubbit, Anschlagwinkel, Wasserwaage und Schraubzwingen.
Ein typischer Fehler ist ein verzogener Rahmen. Kontrollieren Sie deshalb während der Montage die rechten Winkel. Messen Sie zusätzlich die Diagonalen des Quadrats. Sind beide Diagonalen gleich lang, steht der Rahmen rechtwinklig. Der Schritt ist richtig, wenn alle Beine senkrecht stehen und der obere Rahmen nicht kippelt.
Schritt 7: Untere Streben montieren
Die unteren Streben stabilisieren das Untergestell und verhindern, dass sich die Beine nach außen oder innen bewegen. Markieren Sie an allen Beinen eine Höhe von etwa 150 mm über dem Boden. Setzen Sie die 4 unteren Streben zwischen die Beine, leimen Sie die Kontaktflächen dünn und verschrauben Sie jede Verbindung mit vorgebohrten 6 × 100 mm Schrauben.
Benötigt werden untere Streben, Zollstock, Bleistift, Anschlagwinkel, D4-Holzleim, Akkuschrauber, Holzbohrer 4 mm, Senker und 6 × 100 mm Schrauben. Achten Sie darauf, dass alle unteren Streben auf gleicher Höhe sitzen. Das sieht sauber aus und verbessert die Stabilität.
Vermeiden Sie, die unteren Streben zu tief zu setzen. Direkt am Boden würden sie schneller nass und stören beim Reinigen der Terrasse. Der Schritt ist richtig, wenn alle vier Streben waagerecht verlaufen, fest sitzen und das Untergestell deutlich weniger seitlich arbeitet.
Schritt 8: Diagonalstreben anpassen und befestigen
Halten Sie eine Diagonalstrebe zwischen Tischbein und oberen Rahmen. Markieren Sie die passenden Winkel, falls die vorbereiteten 45-Grad-Schnitte nicht exakt anliegen. Schneiden Sie die Enden bei Bedarf nach. Montieren Sie je eine Diagonalstrebe an jeder Seite des Untergestells, möglichst innenliegend, damit sie später kaum auffällt.
Benötigt werden Diagonalstreben, Kappsäge, Bleistift, Anschlagwinkel, D4-Holzleim, Akkuschrauber, Holzbohrer 3 mm, Senker und 5 × 80 mm Schrauben. Bohren Sie auch hier vor, weil die kurzen Streben sonst leicht aufspalten.
Ein häufiger Fehler ist, Diagonalstreben nur optisch anzusetzen, ohne dass sie wirklich vollflächig anliegen. Dann bringen sie kaum Stabilität. Richtig ist der Schritt, wenn jede Strebe fest zwischen Bein und Rahmen sitzt und das Untergestell beim leichten seitlichen Druck nicht mehr wackelt.
Schritt 9: Untergestell schleifen und Möbelgleiter anschrauben
Schleifen Sie das komplette Untergestell zuerst mit Körnung 80 an groben Stellen, danach mit Körnung 120. Sichtbare Kanten werden mit Schleifklotz leicht gebrochen. An den Beinunterseiten schrauben Sie die Kunststoff-Möbelgleiter an. Sie verhindern, dass das Holz direkt in Wasser steht.
Benötigt werden Exzenterschleifer, Schleifklotz, Schleifpapier, Akkuschrauber, Schraubbit, Möbelgleiter und passende Schrauben. Entfernen Sie anschließend den Schleifstaub mit einem sauberen Tuch.
Vermeiden Sie scharfe Kanten am Untergestell. Daran kann Kleidung hängen bleiben, und Lasur oder Öl halten auf scharfen Kanten schlechter. Der Schritt ist richtig, wenn sich alle erreichbaren Flächen glatt anfühlen und der Tisch später auf den Möbelgleitern statt direkt auf dem Holz steht.
Schritt 10: Tischplatte auf dem Untergestell ausrichten
Legen Sie die runde Tischplatte mit der Unterseite nach oben auf weiche Unterlagen. Stellen Sie das Untergestell ebenfalls kopfüber mittig auf die Querleisten. Messen Sie den Abstand von den Beinen beziehungsweise vom oberen Rahmen zum Kreisrand an mehreren Punkten. Verschieben Sie das Untergestell, bis es mittig sitzt.
Benötigt werden Zollstock, Bleistift, Wasserwaage und Schraubzwingen. Markieren Sie die Position des oberen Rahmens auf den Querleisten. Fixieren Sie das Untergestell, damit es beim Verschrauben nicht verrutscht.
Ein typischer Fehler ist eine außermittige Montage. Der Tisch sieht dann unruhig aus und kann einseitig kippliger wirken. Richtig ist der Schritt, wenn der Abstand vom Untergestell zum Tischplattenrand rundum gleichmäßig ist und die Querleisten sicher auf dem oberen Rahmen aufliegen.
Schritt 11: Tischplatte mit dem Untergestell verschrauben
Bohren Sie durch die oberen Rahmenhölzer schräg oder senkrecht in die Tischplatten-Querleisten vor, je nachdem, wo Sie gut ansetzen können. Verschrauben Sie das Untergestell mit 5 × 80 mm Schrauben mit den Querleisten. Schrauben Sie nicht direkt in die dünne Tischplattenoberseite, sondern nur in die Querleisten. So bleibt die Oberseite frei von Schraubenköpfen.
Benötigt werden Akkuschrauber, Holzbohrer 3 mm, Senker, Schraubbit und 5 × 80 mm Edelstahlschrauben. Pro Rahmenseite sollten mindestens zwei feste Verschraubungen vorhanden sein. Ziehen Sie die Schrauben gleichmäßig an.
Vermeiden Sie zu lange Schrauben oder falsche Schraubrichtung. Die Schrauben dürfen nicht oben aus der Tischplatte austreten. Der Schritt ist richtig, wenn Tischplatte und Untergestell fest verbunden sind und sich beim vorsichtigen Anheben nichts gegeneinander bewegt.
Schritt 12: Gartentisch umdrehen, prüfen und fein schleifen
Drehen Sie den Tisch mit zwei Personen vorsichtig um. Stellen Sie ihn auf eine ebene Fläche und prüfen Sie, ob alle vier Beine gleichmäßig aufliegen. Kleine Unebenheiten können über die Möbelgleiter oder durch leichtes Nachschleifen ausgeglichen werden. Kontrollieren Sie die Tischplatte mit der Wasserwaage.
Benötigt werden Wasserwaage, Schleifklotz, Exzenterschleifer, Schleifpapier Körnung 120 und 180 sowie ein sauberes Tuch. Schleifen Sie die Tischoberseite abschließend in Faserrichtung. Die runde Außenkante wird nochmals sorgfältig geglättet.
Ein häufiger Fehler ist, die Oberfläche vor dem Ölen nur grob zu schleifen. Dann fühlt sich die Tischplatte rau an und nimmt Schmutz schneller auf. Richtig ist der Schritt, wenn der Gartentisch stabil steht, die Platte waagerecht ist und alle berührbaren Flächen glatt sind.
Schritt 13: Holzschutz auftragen
Tragen Sie Holzschutzöl oder eine offenporige Außenlasur nach Herstellerangabe auf. Beginnen Sie mit den Unterseiten, Querleisten, Beinenden und Schnittkanten. Diese Bereiche sind besonders feuchteempfindlich. Danach behandeln Sie die Tischoberseite gleichmäßig mit dem Pinsel. Überschüssiges Öl nehmen Sie nach der angegebenen Einwirkzeit mit einem sauberen Tuch ab.
Benötigt werden Holzschutzöl oder Außenlasur, Pinsel, sauberes Tuch, Schutzbrille bei Bedarf und Staubmaske beim vorherigen Entstauben. Arbeiten Sie nicht in praller Sonne und nicht auf nassem Holz. Die Oberfläche sollte sauber, trocken und staubfrei sein.
Vermeiden Sie dicke Ölschichten, die klebrig bleiben. Besser sind dünne, gleichmäßige Aufträge. Der Schritt ist richtig, wenn alle Flächen, besonders Hirnholz und Rundkante, vollständig geschützt sind und die Oberfläche nach dem Trocknen nicht klebt.
Oberfläche und Witterungsschutz beim runden Gartentisch
Ein Gartentisch aus Douglasie oder Lärche kann im Außenbereich lange halten, wenn Feuchtigkeit nicht dauerhaft im Holz steht. Besonders wichtig sind die Fugen zwischen den Tischplattenbrettern, die gebrochenen Kanten und gut behandelte Hirnholzflächen. Tragen Sie Öl oder Lasur an der runden Außenkante lieber zweimal dünn auf als einmal zu dick.
Wenn Sie eine natürliche Vergrauung mögen, genügt ein farbloses oder leicht pigmentiertes Öl als Basisschutz. Wenn die Holzfarbe länger erhalten bleiben soll, ist ein pigmentiertes Außenöl meist geeigneter. Farbloses Öl schützt weniger gegen UV-bedingte Vergrauung. Eine deckende Farbe ist möglich, verdeckt aber die Holzmaserung und muss bei Beschädigungen sorgfältiger nachgearbeitet werden.
Stellen Sie den Tisch im Winter möglichst geschützt oder decken Sie ihn mit einer atmungsaktiven Abdeckung ab. Eine komplett luftdichte Folie ist ungünstig, weil darunter Kondenswasser entstehen kann.
Maße des runden Gartentisches anpassen
Die Bauweise lässt sich gut an andere Tischgrößen anpassen. Entscheidend ist der geplante Durchmesser. Die Rohbreite der nebeneinanderliegenden Bretter muss größer sein als dieser Durchmesser. Rechnen Sie: Anzahl der Bretter × Brettbreite plus Anzahl der Fugen × Fugenbreite. Dieser Wert sollte mindestens 40 bis 80 mm über dem gewünschten Durchmesser liegen.
Die Querleisten sollten etwa 70 bis 80 Prozent des Tischplattendurchmessers lang sein. Bei 1200 mm Durchmesser sind 950 mm passend. Bei 1000 mm Durchmesser reichen etwa 750 bis 800 mm. Bei 1400 mm Durchmesser sollten Sie längere Querleisten und eventuell vier statt drei Querleisten einplanen.
Das Untergestell sollte nicht zu klein sein. Als grobe Orientierung darf die Außenbreite des Untergestells etwa 55 bis 65 Prozent des Tischplattendurchmessers betragen. Bei 1200 mm Durchmesser sind 700 mm außen ein guter Wert. Bei deutlich größeren Tischen sollten Sie stärkere Beine oder zusätzliche Aussteifungen verwenden.
Pflege und Nutzung des runden Gartentisches
Reinigen Sie den Tisch regelmäßig mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlösung. Verwenden Sie keine harten Drahtbürsten, weil sie weiches Holz aufrauen und Schmutz leichter hängen bleibt. Stehendes Wasser, nasse Blumentöpfe ohne Untersetzer und dauerhaft aufgelegte Kunststoffdecken verkürzen die Lebensdauer der Oberfläche.
Prüfen Sie einmal pro Saison die Schrauben, besonders am Untergestell und an den Querleisten. Holz arbeitet durch Feuchtigkeit und Temperatur. Wenn eine Schraube leicht locker ist, ziehen Sie sie nach. Wird eine Schraube nicht mehr fest, verwenden Sie eine etwas längere oder stärkere Edelstahlschraube an leicht versetzter Position.
Je nach Bewitterung sollte die Oberfläche jährlich oder alle zwei Jahre nachgeölt werden. Schleifen Sie vorher nur leicht mit Körnung 180 an, entfernen Sie Staub und tragen Sie eine dünne neue Schicht auf.
Häufige Fehler und ihre Vermeidung
| Fehler | Folge | Lösung |
|---|---|---|
| Bretter ohne Fugen montiert | Wasser läuft schlecht ab, Holz quillt und verzieht sich | 3 bis 5 mm Abstandshalter verwenden und Fugen konsequent einhalten |
| Nicht vorgebohrt | Holz reißt, besonders an Brettenden und Streben | Für 5-mm-Schrauben mit 3 mm, für 6-mm-Schrauben mit 4 mm vorbohren |
| Untergestell außermittig montiert | Tisch wirkt schief und kann einseitig instabiler sein | Vor dem Verschrauben Abstände zum Kreisrand an mehreren Punkten messen |
| Querleisten zu lang gewählt | Sie werden beim Rundschnitt sichtbar oder angesägt | Querleisten deutlich kürzer als den Durchmesser wählen |
| Schrauben zu lang | Schraubenspitzen treten an der Tischoberseite aus | Schraubenlänge passend zur Materialstärke prüfen und Probebohrung machen |
| Runder Schnitt zu schnell gesägt | Unruhige Kreisform und Ausrisse | Mit feinem Sägeblatt langsam sägen und Platte gut abstützen |
| Scharfe Kanten nicht gebrochen | Splittergefahr und schlechtere Haltbarkeit der Beschichtung | Alle sichtbaren und berührbaren Kanten schleifen |
| Hirnholz nicht geschützt | Feuchtigkeit dringt schnell ein, Risse entstehen | Schnittkanten und Beinenden besonders sorgfältig ölen oder lasieren |
| Untergestell ohne Diagonalstreben gebaut | Tisch wackelt seitlich | Diagonalstreben sauber anpassen und fest verschrauben |
| Öl zu dick aufgetragen | Oberfläche bleibt klebrig und zieht Schmutz an | Dünn auftragen und Überschuss nach Herstellerangabe abnehmen |
FAQ zur Bauanleitung für den runden Gartentisch
Welche Holzart eignet sich am besten für den runden Gartentisch?
Douglasie und Lärche sind für Heimwerker gut geeignet, weil sie relativ wetterbeständig, gut erhältlich und gut zu bearbeiten sind. Druckimprägnierte Kiefer ist günstiger, wirkt aber optisch oft weniger hochwertig. Wichtig ist immer ein geeigneter Oberflächenschutz.
Kann ich statt Terrassendielen normale Glattkantbretter verwenden?
Ja, wenn die Bretter ausreichend stark und für außen geeignet sind. Für eine stabile Tischplatte sollten sie etwa 25 bis 30 mm stark sein. Dünnere Bretter benötigen mehr Querleisten, damit die Platte nicht federt.
Wie groß sollte der runde Gartentisch für sechs Personen sein?
Für sechs Personen sind 1200 mm Durchmesser ein guter Praxiswert. Wenn große Teller, Schüsseln und Getränke dauerhaft auf dem Tisch stehen sollen, sind 1300 mm komfortabler.
Kann ich den Tisch auch mit 1000 mm Durchmesser bauen?
Ja. Kürzen Sie dafür die Tischplattenbretter auf etwa 1050 mm, zeichnen Sie einen Kreis mit 500 mm Radius an und wählen Sie Querleisten mit etwa 750 bis 800 mm Länge. Das Untergestell kann außen etwa 600 mm breit sein.
Muss die Tischplatte von oben verschraubt werden?
Nein. In dieser Anleitung wird die Platte von unten verschraubt. Dadurch bleibt die Oberseite frei von Schraubenköpfen, Wasser sammelt sich weniger an den Schrauben, und die Tischfläche sieht sauberer aus.
Warum werden Edelstahlschrauben empfohlen?
Im Außenbereich sind Schrauben dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt. Edelstahlschrauben rosten nicht wie einfache Stahlschrauben und verursachen weniger unschöne Verfärbungen im Holz.
Wie verhindere ich, dass der runde Gartentisch wackelt?
Arbeiten Sie mit exakt gleich langen Beinen, einem rechtwinkligen Rahmen, unteren Streben und Diagonalstreben. Prüfen Sie das Untergestell vor der Montage der Platte auf einer ebenen Fläche. Möbelgleiter helfen, kleine Bodenunebenheiten auszugleichen.
Kann ich den Kreis auch mit einer Oberfräse schneiden?
Ja, mit Oberfräse und Fräszirkel wird die Rundung besonders sauber. Für viele Heimwerker ist die Stichsäge jedoch einfacher verfügbar. Wichtig ist dann ein feines Sägeblatt und langsames Arbeiten.
Wie breit sollen die Fugen zwischen den Tischplattenbrettern sein?
Für einen Gartentisch sind 3 bis 5 mm sinnvoll. Das reicht, damit Wasser ablaufen kann und das Holz arbeiten darf, ohne dass Besteck oder kleinere Gegenstände ständig durchfallen.
Kann ich den Gartentisch dauerhaft draußen stehen lassen?
Ja, wenn er aus geeignetem Holz gebaut, gut geschützt und nicht dauerhaft Staunässe ausgesetzt ist. Auf einer festen Terrasse und mit Möbelgleitern hält er deutlich länger als auf Erde oder Rasen.
Wie oft muss der Tisch nachgeölt werden?
Bei ungeschütztem Standort meist einmal pro Jahr. Unter einem Dach oder auf einer geschützten Terrasse kann alle zwei Jahre reichen. Wenn Wasser nicht mehr abperlt oder die Oberfläche trocken und grau wirkt, ist Nachpflege sinnvoll.
Was mache ich, wenn sich einzelne Tischplattenbretter leicht verziehen?
Kleine Bewegungen sind bei Massivholz normal. Prüfen Sie zuerst die Verschraubung an den Querleisten. Ist ein Brett stärker verzogen, können zusätzliche Schrauben von unten helfen. Achten Sie dabei darauf, nicht durch die Oberseite zu schrauben.
Ist der runde Gartentisch auch für Kinder geeignet?
Ja, wenn alle Kanten sorgfältig gerundet, Splitter entfernt und Schraubenköpfe bündig versenkt sind. Prüfen Sie regelmäßig, ob sich Splitter, lose Schrauben oder raue Stellen gebildet haben, besonders nach dem Winter.

